Fortbildungen

Unsere Fort- und Weiterbildungen sind auf die unterschiedlichen Arbeitsfelder der Kirche und ihre Anforderungen zugeschnitten. Sie können gezielt nach Terminen, nach Themen oder Gruppen suchen. Die Anmeldung erfolgt direkt über die Veranstaltung mit unserem Seminarmanager. Der Eigenbeitrag gilt nur für Mitarbeitenden der Evangelischen Kirche der Pfalz. Externen Teilnehmenden teilen wir die Kosten gerne auf Anfrage mit. Alle wichtigen Informationen und Antragsformulare zum Thema Fortbildung finden Sie hier.

12.10.26 bis 23.10.26

Pastoralkolleg

Leitung: Ernst Michael Dörrfuß , Susanne Joos

74-2026

Sie haben die Möglichkeit, für 12 Tage aus ihrem pfarramtlichen Alltag herauszutreten und ihn aus der Distanz anzuschauen und zu reflektieren, zusammen mit KollegInnen und Kollegen aus Bayern und Württemberg.Im „Pastoralkolleg“ beleben Sie ihre spirituellen Quellen und kommen zu sich. Sie treten drei Schritte zurück, bestimmen den eigenen Standort und entwickeln neue Perspektiven. Dietrich Bonhoeffers „Gemeinsames Leben“ bildet die Magna Charta der Veranstaltung. Bleibendes Thema ist die pastorale Identität im Grundsätzlichen, aber auch im persönlichen Sinn.

Zum Kursprogramm gehören

  • Tagzeitgebete,
  • das Gespräch über die Bibel,
  • der pastoralpsychologisch begleitete Austausch von (Gemeinde-)Erfahrungen,
  • pastoraltheologische Impulse und kollegiale Beratung,
  • Studienfahrt, Studientag und Wandertag.

Wenn Sie teilnehmen, sind Sie gebeten, das Wochenende während des Kollegs und das darauffolgende Wochenende von dienstlichen Verpflichtungen freizuhalten.

Termin: 12.10.2026 bis 23.10.2026

Ort: Stift Bad Urach

Anmeldeschluss: 31.07.2025

Eigenbeitrag: 250,00 €

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12.10.26 bis 16.10.26

Fraktionierter 6-Wochen-KSA-Kurs Modul 1

Modul 1

Leitung: Martin Risch , Melanie Gehrke-Marolt

62-2026-1

In kirchlicher Arbeit stehen wir in allen Feldern vor großen Veränderungen. Der KSA-Kurs bietet die Möglichkeit, Kompetenzen in Kommunikation und Beziehungsgestaltung für die Seelsorge zu erweitern. Sie können sich im vertraulichen Rahmen über Formen der Praxisreflexion und Selbsterfahrung weiterentwickeln. Sie lernen, sich selbst und andere besser zu verstehen sowie mit den eigenen Bedürfnissen und denen anderer angemessen umzugehen.

Neben den klassischen KSA-Elementen setzen wir einen Akzent auf die körper-basierte konzentrative Bewegungs-Therapie (KBT).Die Reflexion beruflicher Praxis geschieht u.a. im Blick auf:

  • Pastorale Identität, Haltung, Rolle,
  • Kommunikation, Gesprächsführung, Wahrnehmen,
  • Hermeneutik, Rituale, Ethik,
  • Struktur, Organisation des Arbeitsfeldes (Systemischer Ansatz),
  • Entwicklung eigener Seelsorgekonzeption,
  • Wechselwirkung von eigener Persönlichkeit, Spiritualität, Seelsorgepraxis.

Dazu dienen die Arbeitsformen

  • Seelsorgliche Arbeit im eigenen Praxisfeld,
  • Protokollanalysen, Fallbesprechungen (täglich),
  • Selbsterfahrung i. d. Gruppe (täglich),
  • Predigtbesprechungen,
  • Theorie,
  • Einzelsupervision, Coaching-Gruppen,
  • Kursberichte.

Der Kurs umfasst 294 AE zu je 45‘ (davon 150 AE außerhalb der Gruppe) entsprechend den Standards der KSA. Er wird von der DGfP anerkannt.

Dabei folgt die KSA dem theoretischen Ansatz von John Dewey:
„We do not learn from experience… we learn from reflecting on experience.“

Der Auswahltag findet am 17.06.26 per Zoom statt.

Termin: 12.10.2026 bis 16.10.2026

Ort: Kloster Neustadt

Anmeldeschluss: 30.04.2026

Eigenbeitrag: 100,00 €
Der Eigenbeitrag gesamt beträgt 600,00 €.

Weitere Termine:
Modul 2, 30.11.2026 bis 04.12.2026
Modul 3, 18.01.2027 bis 22.01.2027
Modul 4, 01.03.2027 bis 05.03.2027
Modul 5, 26.04.2027 bis 30.04.2027
Modul 6, 14.06.2027 bis 18.06.2027

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16.10.26 bis 17.10.26

Führen in der Notfallseelsorge bei besonderen Alltags-Einsätzen

E-Learning, 2 Online-Module, 2 Präsenz-Module mit Übernachtung August bis November 2026

Modul 3

Leitung: Norman Roth , Matthias Orth

51-2026-3

In den Einsätzen der Notfallseelsorge arbeitet die Notfallseelsorge oftmals mit Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst (sog. BOS) zusammen. Auch unterhalb der Einsatzstufe 4 (Katastrophenschutz) kann der Einsatz von mehreren Teams der Notfallseelsorge/PSNV erforderlich sein.
Das Hybrid-Seminar richtet sich daher an erfahrene Notfallseelsorgende, welche in komplexen Einsatzlagen (Stufe 1-3) Führungsaufgaben übernehmen sollen. Ziel ist die Befähigung zur sicheren Führung bis zu vier Zweierteams sowie zur Organisation der Arbeit der Notfallseelsorge /PSNV in unterschiedlichen Einsatzszenarien im Kontext der BOS-Strukturen.
Inhaltlich orientiert sich das Seminar an der Ausbildung der Landeszentralstelle PSNV Hessen „Gruppenführer-PSNV“, für deren Unterstützung wir besonders dem Leiter Dr. Robert Steinhauser herzlich danken.

Wichtig: Dieses Seminar qualifiziert nicht zum Gruppenführer Katastrophenschutz sowie für den weiterführenden Lehrgang Leiter-PSNV am Landesamt für Brand-und Katastrophenschutz RLP.
Der Lehrgang richtet sich ausschließlich an in der Notfallseelsorge Tätige, welche mehrere Jahre Erfahrung mitbringen und in größeren Einsätzen Führungsaufgaben übernehmen sollen.
Evangelische Hauptamtliche melden sich nach Zustimmung der Team-Koordination  beim Institut für kirchliche Fortbildung an.

Referent*innen: Rudi Götz, Brand- und Katastrophenschutz-Inspekteur i. R. / Koordinator PSNV-Team VG Annweiler sowie weitere Führungskräfte aus Katastrophenschutz und Polizei

Lehrgangs-Module (eine Teilnahme an allen Modulen wird vorausgesetzt!):
- Einführung in den Lehrgang / Kennenlernen: 27.08.26, 19-21 Uhr, online über Zoom
- E-Learning (Selbstlern-Phase von 8 Unterrichts-Einheiten): September 2026
- Online-Schulung: 30.09.26, 18-21 Uhr, Online über Zoom
- Präsenz-Modul 1: 16.10.26, 16.30 Uhr bis 17.10.26, 17 Uhr, Priesterseminar Speyer, am Germansberg 60, 67346 Speyer (mit Übernachtung)
- Präsenz-Modul 2: 20.11.26, 16.30 Uhr bis 21.11.26, 17 Uhr, Butenschoen-Haus; Luitpoldstr. 8; 76829 Landau (mit Übernachtung)
Die Zoom-Einwahl-Links werden kurz vor den jeweiligen Lehrgangs-Online- Modulen per Mail mitgeteilt.

Termin: 16.10.2026 bis 17.10.2026

Ort: Priesterseminar St. German, Speyer

Anmeldeschluss: 15.06.2026

Eigenbeitrag: 40,00 €
Gesamteigenbeitrag: 80,00 €.

Weitere Termine:
Modul 4, 20.11.2026 bis 21.11.2026

20.10.26 bis 21.10.26

Ökumen. Herbstkonvent der Klinikseelsorge

Konvent der Klinikseelsorge der Evangelischen Kirche der Pfalz gemeinsam mit der Klinikseelsorge des Bistums Speyer

Leitung: Martin Risch , Georg Weber , Reinhild Burgdörfer , Anne Henning

76-2026

Termin: 20.10.2026 bis 21.10.2026

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 06.08.2026

Eigenbeitrag: 40,00 €

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21.10.26

Ein Leben würdigen, Abschied nehmen, Gedenken

Abschiedsfeiern und Totengedenken im Altenpflegeheim nicht nur am Ewigkeitssonntag

Leitung: Daniela Körber , Dr. Urte Bejick

Referent*in: Geertje Bolle

87-2026

Altenpflegeeinrichtungen sind Ort des Wohnens und Lebens- und des Abschiednehmens und Sterbens. Wie kann in Ritualen und Gesten, in Gottesdiensten und Andachten verstorbener Bewohnerinnen und Bewohner gedacht werden, so dass für Mitbewohner*innen, Mitarbeitende und Angehörige ein würdiger Abschied möglich ist?

Termin: 21.10.2026

Ort: Online-Fortbildung per Zoom

Anmeldeschluss: 14.10.2026

Eigenbeitrag: 0,00 €

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22.10.26

Homepage-Gestaltung mit TYPO 3

Leitung: Jochen Krümpelmann

79-2026-2

Die Evangelische Kirche der Pfalz bietet seit diesem Frühjahr ein Baukastensystem für Homepages an, basierend auf TYPO3, einem sogenannten Content Management System (CMS) zur Erstellung von leicht zu pflegenden Webseiten. Die Kurse bieten einen grundlegenden Einstieg in TYPO3 und das Baukastensystem. Auf der Basis einer einfachen TYPO3-Site wird eine Homepage aufgebaut und damit erste Inhalte erstellt. Die verschiedenen Module von TYPO3 werden vorgestellt. Ziel ist es, den Teilnehmenden einen Einstieg in die Arbeit mit dem CMS zu ermöglichen, so dass sie in der Lage sind, Texte und Bilder in eine Homepage mithilfe von TYPO3 einzupflegen und die Webseite zu erweitern.
Auch Redakteure bereits existierender Homepages im Typo3-CMS  können von dem Kursangebot profitieren, bereits vorhandene Kenntnisse werden vertieft. Neben Tipps und Tricks zur täglichen Arbeit geht es in der offenen Diskussion über die eigenen Erfahrungen um Best-Practice-Lösungen bei den Aktualisierungen der Website.
Voraussetzungen: Umgang mit dem Internet, Windows Grundkenntnisse.
Kenntnisse über Bildbearbeitung sowie HTML-Grundkenntnisse sind von Vorteil.

Termin: 22.10.2026

Ort: Online-Fortbildung per Zoom

Anmeldeschluss: 17.09.2026

Eigenbeitrag: 0,00 €

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26.10.26

Train the Trainer- Meditation als ganzheitliches Geschehen erfahren

Leitung: Daniela Körber

Referent*in: Uwe Weinerth

44-2026

Meditieren heißt dem unruhigen Geist Heimat zu geben....
Du hast uns zu dir hin geschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir (Augustinus, 4./5.Jh)
An diesem Tag haben Sie Zeit, der Meditation und Kontemplation als ganzheitliches Geschehen nachzuspüren, Heimat und Ruhe zu finden, neue Kraft zu schöpfen, sich zu stärken und Ihre Praxis zu vertiefen.
Alle, die einen meditativ-kontemplativen Weg gehen oder gehen wollen, sind herzlich willkommen. Wir meditieren Texte aus der Tradition und der Bibel, beten mit unserem Körper, machen Achtsamkeits-und Körperübungen und sitzen in der Stille. Es wird auch Zeit sein, Erfahrungen auszutauschen und Prozesse zu reflektieren.
Nehmen sie neue Impulse für sich mit- und gleichzeitig Anregungen im Bereich der Meditation und geistlicher Übungen zur Weitergabe im beruflichen oder ehrenamtlichen Kontext.<o:p></o:p>

Termin: 26.10.2026

Ort: Kloster Neustadt

Anmeldeschluss: 24.08.2026

Eigenbeitrag: 20,00 €

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27.10.26

KI-Überblick

Workshop für kirchliche und Bildungsarbeit

Leitung: Christian Gisinger

94-2026

Künstliche Intelligenz verändert zunehmend unseren Alltag – und macht auch vor kirchlichen Arbeitsfeldern und der Bildungsarbeit nicht halt. Doch was genau steckt dahinter – und wie kann KI sinnvoll, reflektiert und verantwortungsvoll eingesetzt werden?
In diesem praxisorientierten Workshop erhalten Sie einen verständlichen Einstieg in die Grundlagen von Künstlicher Intelligenz. Gemeinsam klären wir, was KI ist (und was nicht), und werfen einen Blick auf aktuelle Entwicklungen, insbesondere im Bereich der sogenannten Large Language Models (LLMs).
Im Mittelpunkt steht das eigene Ausprobieren: Sie lernen verschiedene KI-Tools kennen und testen diese selbst – von Textgenerierung über Bildproduktion bis hin zu ersten Einblicken in die Videoerstellung. Dabei diskutieren wir konkrete Einsatzmöglichkeiten – sowohl in der Gemeindearbeit als auch in der Bildungsarbeit, in der Öffentlichkeitsarbeit oder Verwaltung.
Abschließend widmen wir uns den kritischen Perspektiven: Welche datenschutzrechtlichen Fragen sind zu beachten? Wo liegen die Grenzen und Fallstricke von KI? Und welche ethischen Herausforderungen ergeben sich – auch im Spannungsfeld von Technologie, Bildung und kirchlicher Verantwortung?

Der Workshop richtet sich an alle, die sich einen fundierten Überblick verschaffen und KI reflektiert in ihrem Arbeitsfeld einsetzen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Termin: 27.10.2026

Ort: Zentrum Bildung und Gesellschaft, Mainz

Anmeldeschluss: 29.09.2026

Eigenbeitrag: 0,00 €

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28.10.26

Praxistag Handauflegen

Christliches Handauflegen im Vertrauen auf die Gegenwart Gottes

Leitung: Daniela Körber , Elke Echternkamp

2-2026

Handauflegen sucht und braucht Praxis.
Im Mittelpunkt dieses Tages stehen die Erfahrungen und Fragen der Teilnehmenden. Wir legen uns gegenseitig die Hände auf und reflektieren unsere Erfahrungen. Neue Impulse werden auch gegeben.
Alle, die bereits Seminare in dieser Richtung gemacht haben, bzw. das Handauflegen praktizieren sind herzlich willkommen.

Termin: 28.10.2026

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 20.08.2026

Eigenbeitrag: 20,00 €

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07.11.26

Jenseits von Eden

Umgang mit Schuld, Schuldgefühlen und Scham in der Notfallseelsorge

Leitung: Norman Roth , Matthias Orth

Referent*in: Edeltraud Lenz

50-2026

Bei Notfallseelsorge-Einsätzen werden Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger immer wieder mit dem Thema Schuld, Schuldgefühlen und Scham konfrontiert; ob nach Suiziden, Verkehrsunfällen oder in Katastrophen. Welche eigenen Erfahrungen zu diesem Thema bringen wir mit? Wie können wir uns hilfreich Betroffenen zuwenden? Bei diesem Fortbildungstag nähern wir uns der genauso wichtigen wie schwierigen Thematik in Impulsvorträgen und Übungen in Kleingruppen an.

Termin: 07.11.2026

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus, Landau

Anmeldeschluss: 31.08.2026

Eigenbeitrag: 20,00 €

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20.11.26 bis 21.11.26

Führen in der Notfallseelsorge bei besonderen Alltags-Einsätzen

E-Learning, 2 Online-Module, 2 Präsenz-Module mit Übernachtung August bis November 2026

Modul 4

Leitung: Norman Roth , Matthias Orth

51-2026-4

In den Einsätzen der Notfallseelsorge arbeitet die Notfallseelsorge oftmals mit Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst (sog. BOS) zusammen. Auch unterhalb der Einsatzstufe 4 (Katastrophenschutz) kann der Einsatz von mehreren Teams der Notfallseelsorge/PSNV erforderlich sein.
Das Hybrid-Seminar richtet sich daher an erfahrene Notfallseelsorgende, welche in komplexen Einsatzlagen (Stufe 1-3) Führungsaufgaben übernehmen sollen. Ziel ist die Befähigung zur sicheren Führung bis zu vier Zweierteams sowie zur Organisation der Arbeit der Notfallseelsorge /PSNV in unterschiedlichen Einsatzszenarien im Kontext der BOS-Strukturen.
Inhaltlich orientiert sich das Seminar an der Ausbildung der Landeszentralstelle PSNV Hessen „Gruppenführer-PSNV“, für deren Unterstützung wir besonders dem Leiter Dr. Robert Steinhauser herzlich danken.

Wichtig: Dieses Seminar qualifiziert nicht zum Gruppenführer Katastrophenschutz sowie für den weiterführenden Lehrgang Leiter-PSNV am Landesamt für Brand-und Katastrophenschutz RLP.
Der Lehrgang richtet sich ausschließlich an in der Notfallseelsorge Tätige, welche mehrere Jahre Erfahrung mitbringen und in größeren Einsätzen Führungsaufgaben übernehmen sollen.
Evangelische Hauptamtliche melden sich nach Zustimmung der Team-Koordination  beim Institut für kirchliche Fortbildung an.

Referent*innen: Rudi Götz, Brand- und Katastrophenschutz-Inspekteur i. R. / Koordinator PSNV-Team VG Annweiler sowie weitere Führungskräfte aus Katastrophenschutz und Polizei

Lehrgangs-Module (eine Teilnahme an allen Modulen wird vorausgesetzt!):
- Einführung in den Lehrgang / Kennenlernen: 27.08.26, 19-21 Uhr, online über Zoom
- E-Learning (Selbstlern-Phase von 8 Unterrichts-Einheiten): September 2026
- Online-Schulung: 30.09.26, 18-21 Uhr, Online über Zoom
- Präsenz-Modul 1: 16.10.26, 16.30 Uhr bis 17.10.26, 17 Uhr, Priesterseminar Speyer, am Germansberg 60, 67346 Speyer (mit Übernachtung)
- Präsenz-Modul 2: 20.11.26, 16.30 Uhr bis 21.11.26, 17 Uhr, Butenschoen-Haus; Luitpoldstr. 8; 76829 Landau (mit Übernachtung)
Die Zoom-Einwahl-Links werden kurz vor den jeweiligen Lehrgangs-Online- Modulen per Mail mitgeteilt.

Termin: 20.11.2026 bis 21.11.2026

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 15.06.2026

Eigenbeitrag: 40,00 €
Gesamteigenbeitrag: 80,00 €.

Weitere Termine:
Modul 3, 16.10.2026 bis 17.10.2026

23.11.26 bis 27.11.26

Aufbaukurs systemische Seelsorge

Modul 2

Leitung: Sigrid Krauss , Judith Winkelmann

57-2026-2

Der Aufbaukurs „Systemisch orientierte Seelsorge“ dient der Vertiefung der Themen des Grundkurses. Solche sind

  • die Erweiterung seelsorglicher Kompetenz,
  • das Kennenlernen und Einüben besonderer Gesprächssettings, z.B. Gespräche mit mehreren Personen, Konfliktgespräche, etc.,
  • die Verbreiterung der Systemtheoriebasis und deren Implikationen für die eigene Praxis.

Der Kurs nimmt weiterhin spezielle Themen der Seelsorge auf:

  • Umgang mit individuellen Eigenheiten (Diagnosen usw.) und kommunikativen Herausforderungen (z.B. Suizid, Traumatisierung),
  • kulturelle Diversität und interkultureller Dialog,
  • Paare und Familien in der Seelsorge,
  • Gerechtigkeitsfragen in der Seelsorge, Schuld und Vergebung,
  • Selbstfürsorge: Abgrenzung Beruf/ Privatleben, Selbstbilder und Glaubenssätze, Alltagssexismus.

Für die eigene theologische Profilschärfung ist der systemtheoretische Blick auf „Religion als Kontingenzbearbeitung“ ein zentraler Beitrag. Textbearbeitung anhand systemtheoretischer Prämissen und u.a. der Dekonstruktion Jacques Derridas werden vorgestellt und für das eigene Predigen nutzbar gemacht.

Neuere systemtheoretische Überlegungen zum Alleinstellungsmerkmal der Seelsorge und dessen Unterscheidung von Psychotherapie und Beratung einerseits und Kirche und Gemeinde als Organisation andererseits werden anhand von Fallbeispielen diskutiert.

Methodisch steht im Mittelpunkt das Lernen im Ausprobieren (Rollenspiele, Inszenierungen, Teilearbeit, Aufstellungen etc.), die Bearbeitung eigener Coachingthemen sowie die Theorie- Praxisvernetzung.

Bestandteil des Kurses ist die Erarbeitung und Vorstellung eines Praxisprojektes.

Zugangsvoraussetzungen: Kenntnisse zur systemischen Praxis, üblicherweise erworben durch die Teilnahme an einer Langzeitfortbildung im Bereich Seelsorge und Beratung. Einzelabsprachen über Äquivalente sind möglich. 

Die Auswahlgespräche finden am 15.06.26 im Butenschoen-Haus in Landau statt.

Termin: 23.11.2026 bis 27.11.2026

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus, Landau

Eigenbeitrag: 100,00 €
Der Eigenbeitrag gesamt beträgt 600,00 €.

Weitere Termine:
Modul 3, 25.01.2027 bis 29.01.2027
Modul 4, 08.03.2027 bis 12.03.2027
Modul 5, 19.04.2027 bis 23.04.2027
Modul 6, 07.06.2027 bis 11.06.2027

23.11.26 bis 26.11.26

Geistlich begleiten

Modul 1

Leitung: Daniela Körber , Susanne Schneider-Riede , Elke Maihöfer

90-2026-1

Was ist geistliche Begleitung?
Geistliche Begleitung will helfen, die persönliche Gottesbeziehung zu entdecken, zu klären und zu leben.Sie geht davon aus, dass eine Gottesbeziehung in Alltagserfahrungen und in den je eigenen Lebensweg hineinverwoben ist.

Geistliche Begleitung lädt ein:

  • die Beziehung zu sich selbst und zu andern klären und zu vertiefen,
  • die Beziehung, die Gott zu uns sucht, bewusster wahrzunehmen,
  • Schritte zu gehen, die Beziehung zu Gott im Alltag zu leben,
  • mehr Klarheit auf dem „inneren Weg" und Gewissheit im persönlichen Glaubens-leben zu gewinnen,
  • eine gemeinsame Suchbewegung, wohin Gottes Geist uns locken will, zu wagen.

Geistliche Begleitung findet klassisch in der Form von Einzelgesprächen statt die über einen längeren Zeitraum (etwa einmal im Monat) vereinbart werden.

Quellen und Ausrichtung der Weiterbildung:
Geistliche Begleitung knüpft an den Reichtum des christlichen Erfahrungsschatzes an:
an die Wüstenväter und Wüstenmütter, an die die mittelalterliche und spanische Mystik, Ignatius von Loyola und Theresa von Avila, Luther und Tersteegen bis zu Bonhoeffer. Dieser Traditionsstrom fließt bis heute, neue Entdeckungen sind immer wieder möglich. Ganz bewusst ist dieser Weiterbildungskurs „integrativ“ konzipiert:
Karmelitanische und ignatianische Spiritualität, die Tradition des Herzensgebet sowie spirituelle Körperarbeit durchziehen die Ausbildungsmodule.
In diesem Weiterbildungskurs wird die Begleitung von Menschen auf ihrem je eigenen geistlichen Weg eingeübt.

Zielgruppe
Diese Weiterbildung richtet sich an Hauptamtliche in der Landeskirche im Verkündigungsdienst. (Pfarrpersonen, Diakone und Diakoninnen, Gemeindepädagogen und Gemeindepädagoginnen) und an Ehrenamtliche. Teilnehmende aus anderen Konfessionen sind willkommen.

Teilnahmevoraussetzungen

Das Mindestalter für die Teilnahme am Kurs beträgt 30 Jahre. Es sollte Berufs-erfahrung vorliegen. Eine Anmeldung enthält die Verpflichtung, an allen Kurselementen teilzunehmen. Dazu gehören neben den 8 Kursmodulen auch regelmäßige Treffen von Regionalgruppen.
Während der Zeit der Weiterbildung sollen die Teilnehmer:innen zudem eine eigene geistliche Begleitung in Anspruch nehmen.
Die Weiterbildung setzt eine stabile psychische Verfassung und die Offenheit voraus, sich auf einen persönlichen geistlichen Prozess und spirituellen Übungsweg (Meditations- und Gebetszeiten) persönlich einzulassen.
Ehrenamtliche sollten möglichst eine Seelsorgeausbildung bzw. Ausbildung in Gesprächsführung absolviert haben.
Die Teilnahme an der Weiterbildung sollte erfolgen, wenn eine grundsätzliche Bereitschaft besteht, nach dem Kurs eine Geistliche Begleitung in der jeweiligen Landeskirche anzubieten.

Der Auswahltag findet am 22.09.26 im Kloster Neustadt statt.

Flyer Weiterbildung Geistlich begleiten

Termin: 23.11.2026 bis 26.11.2026

Ort: Kloster Neustadt

Anmeldeschluss: 25.06.2026

Eigenbeitrag: 80,00 €
Eigenbeitrag gesamt 760,00 €

Weitere Termine:
Modul 2, 25.01.2027 bis 28.01.2027
Modul 3, 04.06.2027 bis 13.06.2027
Modul 4, 27.09.2027 bis 30.09.2027
Modul 5, 27.01.2028 bis 30.01.2028
Modul 6, 08.05.2028 bis 11.05.2028
Modul 7, 25.09.2028 bis 28.09.2028
Modul 8, 13.11.2028 bis 16.11.2028

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24.11.26 bis 25.11.26

Zentrale Fachtagung

Leitung: Roland Braune

Referent*in: Max Niessner , Michelle Sanderbeck , Nicolai Opifanti , Hilke Rebenstorf , Alexander Kurz und Team, Claudia Kettering und Team, Ute Dettweiler und Team

53-2026

Auf der Zentralen Fachtagung arbeiten die pädagogisch Mitarbeitenden in den Jugendzentralen, Gemeindepädagogischen Diensten, Kirchengemeinden und gesamtkirchlichen Diensten gemeinsam zu einem aktuellen Thema in Theorie und Praxis.
Inhaltlich vorbereitet und durchgeführt wird die Tagung von der „Fachgruppe gemeindebezogene Dienste“. In der Fachgruppe sind die Sprecherinnen und Sprecher der verschiedenen handlungsfeldbezogenen Fachkonferenzen (Kinder- und Jugendarbeit, Familien- und Frauenarbeit, sowie Senioren- und Seniorinnenarbeit) vertreten, die entsprechenden Fachbegleitungen aus der Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft und dem Landesjugendpfarramt sowie der landeskirchlich Beauftragte für die Berufsgruppe und das Institut für kirchliche Fortbildung als geschäftsführende Stelle.

Die Zentrale Fachtagung richtet sich an alle Jugendreferent*innen sowie alle Gemeindediakon*innen.

Termin: 24.11.2026 bis 25.11.2026

Ort: Martin-Butzer-Haus, Bad Dürkheim

Anmeldeschluss: 16.09.2026

Eigenbeitrag: 40,00 €

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30.11.26 bis 04.12.26

Fraktionierter 6-Wochen-KSA-Kurs

Modul 2

Leitung: Martin Risch , Melanie Gehrke-Marolt

Referent*in: Karola Englisch

62-2026-2

In kirchlicher Arbeit stehen wir in allen Feldern vor großen Veränderungen. Der KSA-Kurs bietet die Möglichkeit, Kompetenzen in Kommunikation und Beziehungsgestaltung für die Seelsorge zu erweitern. Sie können sich im vertraulichen Rahmen über Formen der Praxisreflexion und Selbsterfahrung weiterentwickeln. Sie lernen, sich selbst und andere besser zu verstehen sowie mit den eigenen Bedürfnissen und denen anderer angemessen umzugehen.

Neben den klassischen KSA-Elementen setzen wir einen Akzent auf die körper-basierte konzentrative Bewegungs-Therapie (KBT).Die Reflexion beruflicher Praxis geschieht u.a. im Blick auf:

  • Pastorale Identität, Haltung, Rolle,
  • Kommunikation, Gesprächsführung, Wahrnehmen,
  • Hermeneutik, Rituale, Ethik,
  • Struktur, Organisation des Arbeitsfeldes (Systemischer Ansatz),
  • Entwicklung eigener Seelsorgekonzeption,
  • Wechselwirkung von eigener Persönlichkeit, Spiritualität, Seelsorgepraxis.

Dazu dienen die Arbeitsformen

  • Seelsorgliche Arbeit im eigenen Praxisfeld,
  • Protokollanalysen, Fallbesprechungen (täglich),
  • Selbsterfahrung i. d. Gruppe (täglich),
  • Predigtbesprechungen,
  • Theorie,
  • Einzelsupervision, Coaching-Gruppen,
  • Kursberichte.

Der Kurs umfasst 294 AE zu je 45‘ (davon 150 AE außerhalb der Gruppe) entsprechend den Standards der KSA. Er wird von der DGfP anerkannt.

Dabei folgt die KSA dem theoretischen Ansatz von John Dewey:
„We do not learn from experience… we learn from reflecting on experience.“

Der Auswahltag findet am 17.06.26 per Zoom statt.

Termin: 30.11.2026 bis 04.12.2026

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus, Landau

Eigenbeitrag: 100,00 €
Der Eigenbeitrag gesamt beträgt 600,00 €.

Weitere Termine:
Modul 1, 12.10.2026 bis 16.10.2026
Modul 3, 18.01.2027 bis 22.01.2027
Modul 4, 01.03.2027 bis 05.03.2027
Modul 5, 26.04.2027 bis 30.04.2027
Modul 6, 14.06.2027 bis 18.06.2027

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11.01.27 bis 12.01.27

Narratives Erzählen in der Konfirmandenarbeit

Leitung: Katharina Willig-Rohrbacher

Referent*in: Dr. Uwe Laux

20-2027

Geschichten prägen unseren Glauben – und sie erreichen Jugendliche oft stärker als reine Information. In dieser Fortbildung lernen Mitarbeitende in der Konfirmandenarbeit, wie biblische Inhalte und Glaubensthemen durch narratives Erzählen lebendig und verständlich vermittelt werden können.
Anhand praktischer Übungen, Beispielen aus der Praxis und kurzer theoretischer Impulse entdecken die Teilnehmenden Methoden, um eigene Geschichten zu entwickeln, biblische Texte erzählerisch aufzubereiten und Jugendliche aktiv einzubeziehen. Ziel ist es, die Konfirmandenarbeit durch kreative Erzählformen zu bereichern und nachhaltige Lernerfahrungen zu ermöglichen.
Die Fortbildung richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche in der kirchlichen Bildungsarbeit sowie alle, die in der Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden tätig sind.
Diese Fortbildung wird als FEA-FEB-Wahlpflichtkurs anerkannt.

Termin: 11.01.2027 bis 12.01.2027

Ort: Martin-Butzer-Haus, Bad Dürkheim

Anmeldeschluss: 27.10.2027

Eigenbeitrag: 40,00 €

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12.01.27 bis 13.01.27

Religionsunterricht in der Grundschule - Religionspädagogisches Begleitprogramm

Modul 4

Leitung: Jasmin Coenen , Horst Heller , Sandra Stolz-Kipper

28-2027-4

Religion zu unterrichten stellt in der Praxis eine außerordentlich komplexe Herausforderung dar. Im Gemeindepfarramt fordert die Unterrichtsvorbereitung viel Zeit und der Unterricht viel Energie. Die Fortbildungsreihe möchte Ihnen einen Teil der Unterrichtsvorbereitung abnehmen und Sie methodisch und didaktisch stärken. Jedes Modul setzt sich zusammen aus einem thematisch / didaktischen Teil sowie dem Kennenlernen vollständig ausgearbeiteter Unterrichtsreihen, die die Teilnehmenden in ihren Klassen durchführen können. Begleitend zur Fortbildung finden Unterrichtsbesuche durch die Leitung statt. 

Das Religionspädagogische Begleitprogramm richtet sich an alle Pfarrer*innen, die in der Grundschule Religion unterrichten.
Für Pfarrer*innen in der FEA ist diese Fortbildung ein Pflichtkurs – sofern sie Religion in der Grundschule unterrichten. 

Jedes Modul ist einzeln belegbar. Innerhalb der FEA müssen mindestens zwei der vier Module belegt werden. 
Sie müssen sich für jedes Modul separat anmelden.

Übersicht über die Module
Modul 4:
Themen: Bibeldidaktik - Biblisches Erzählen – Leistungsbewertung – Rituale im Schulalltag.
Unterrichtsmaterial: Mose (AT) - Jesusgleichnisse (NT).
Datum: 12.-13.1.2027
Ort: Bildungszentrum Kirkel
Anmeldeschluss: 01.11.2026

 

 

Termin: 12.01.2027 bis 13.01.2027

Ort: Bildungszentrum Kirkel

Anmeldeschluss: 01.11.2026

Eigenbeitrag: 20,00 €
Eigenbeitrag entfällt für Kolleginnen und Kollegen in der FEA. Hier können Sie sich für Modul 4 anmelden.

Weitere Termine:
Modul 2, 04.03.2026 bis 05.03.2026

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18.01.27 bis 19.01.27

Seelen stärken - in Krisen begleiten

Leitung: Tina Sanwald

Referent*in: Heike Bentz-Schuhbaum

16-2027

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist ein zentrales Handlungsfeld kirchlicher und pädagogischer Praxis. Sie dient gemäß §11 SGB VIII dem Ziel, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern. Dazu gehört auch, sie darin zu stärken, persönliche und gesellschaftliche Krisen zu bewältigen und ihre körperliche wie psychische Gesundheit zu erhalten.
Sowohl die (evangelische) Jugendarbeit als auch die KonfirmandInnenarbeit bieten hierfür besondere Chancen: Sie eröffnen Räume, in denen junge Menschen Gemeinschaft erfahren, Orientierung suchen und Unterstützung in herausfordernden Lebensphasen erhalten können.
Denn nicht alle Kinder und Jugendlichen können Krisen konstruktiv bewältigen. Psychische Belastungen und Erkrankungen nehmen zu. Pädagogische Mitarbeiter*innen, Pfarrer*innen und weitere Hauptamtliche sind deshalb gefragt, Anzeichen frühzeitig zu erkennen und kompetent, angst- und vorurteilsfrei damit umzugehen.

Nach Abschluss der Fortbildung verfügen die Teilnehmenden über:
Pädagogische und entwicklungspsychologische Kenntnisse, um zwischen altersgemäßen Entwicklungsaufgaben („normalem Verhalten“) und beginnenden psychischen Auffälligkeiten unterscheiden zu können.
Konkrete Erste-Hilfe-Maßnahmen im Umgang mit sich entwickelnden psychischen Gesundheitsproblemen und akuten psychischen Krisen – durch praktische Übungen erlernt und gefestigt.
Vertieftes Wissen über psychische Gesundheit, vermindertes stigmatisierendes Verhalten sowie mehr Vertrauen in die eigene Handlungskompetenz.
Klarheit über die eigenen Grenzen im Rahmen des jeweiligen Arbeitsauftrages.
Die Fähigkeit, psychische Krisen bei Kolleg*innen, Ehrenamtlichen und Teilnehmer*innen sensibel anzusprechen und Brücken zu professionellen Hilfsangeboten zu bauen.

Beispiele und Situationen aus dem eigenen Arbeitsalltag können in die Fortbildung eingebracht und bearbeitet werden.

Termin: 18.01.2027 bis 19.01.2027

Ort: Martin-Butzer-Haus, Bad Dürkheim

Anmeldeschluss: 03.11.2026

Eigenbeitrag: 40,00 €

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18.01.27 bis 22.01.27

Fraktionierter 6-Wochen-KSA-Kurs

Modul 3

Leitung: Martin Risch , Melanie Gehrke-Marolt

Referent*in: Karola Englisch

62-2027-3

In kirchlicher Arbeit stehen wir in allen Feldern vor großen Veränderungen. Der KSA-Kurs bietet die Möglichkeit, Kompetenzen in Kommunikation und Beziehungsgestaltung für die Seelsorge zu erweitern. Sie können sich im vertraulichen Rahmen über Formen der Praxisreflexion und Selbsterfahrung weiterentwickeln. Sie lernen, sich selbst und andere besser zu verstehen sowie mit den eigenen Bedürfnissen und denen anderer angemessen umzugehen.

Neben den klassischen KSA-Elementen setzen wir einen Akzent auf die körper-basierte konzentrative Bewegungs-Therapie (KBT).Die Reflexion beruflicher Praxis geschieht u.a. im Blick auf:

  • Pastorale Identität, Haltung, Rolle,
  • Kommunikation, Gesprächsführung, Wahrnehmen,
  • Hermeneutik, Rituale, Ethik,
  • Struktur, Organisation des Arbeitsfeldes (Systemischer Ansatz),
  • Entwicklung eigener Seelsorgekonzeption,
  • Wechselwirkung von eigener Persönlichkeit, Spiritualität, Seelsorgepraxis.

Dazu dienen die Arbeitsformen

  • Seelsorgliche Arbeit im eigenen Praxisfeld,
  • Protokollanalysen, Fallbesprechungen (täglich),
  • Selbsterfahrung i. d. Gruppe (täglich),
  • Predigtbesprechungen,
  • Theorie,
  • Einzelsupervision, Coaching-Gruppen,
  • Kursberichte.

Der Kurs umfasst 294 AE zu je 45‘ (davon 150 AE außerhalb der Gruppe) entsprechend den Standards der KSA. Er wird von der DGfP anerkannt.

Dabei folgt die KSA dem theoretischen Ansatz von John Dewey:
„We do not learn from experience… we learn from reflecting on experience.“

Der Auswahltag findet am 17.06.26 per Zoom statt.

Termin: 18.01.2027 bis 22.01.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus, Landau

Eigenbeitrag: 100,00 €
Der Eigenbeitrag gesamt beträgt 600,00 €.

Weitere Termine:
Modul 1, 12.10.2026 bis 16.10.2026
Modul 2, 30.11.2026 bis 04.12.2026
Modul 4, 01.03.2027 bis 05.03.2027
Modul 5, 26.04.2027 bis 30.04.2027
Modul 6, 14.06.2027 bis 18.06.2027

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18.01.27 bis 19.01.27

Sitzungen und Gremien effektiv gestalten und leiten

Leitung: Michael Erlenwein

83-2027

„Die Pläne werden zunichte, wo man nicht miteinander berät; wo aber viele Ratgeber sind, gelingen sie“ (Sprüche 15,22).
Presbyteriumssitzungen, Ausschüsse, Teamsitzungen, Mitgliederversammlungen – einen nicht unerheblichen Teil unserer Zeit verbringen wir in Sitzungen. Manchmal gehen wir zufrieden nach Hause, manchmal mit sehr gemischten Gefühlen. Dabei gibt es Methoden und Formen, die dazu beitragen, Sitzungen und Besprechungen effektiv zu leiten und gleichzeitig lebendig zu gestalten. Anhand von Beispielen aus der Praxis werden Methoden und Formen vorgestellt und ausprobiert, mit denen Sitzungen und Gremienarbeit effektiv und kreativ genutzt werden kann. Raum für den kollegialen Austausch wird es ebenfalls geben. Wir arbeiten mit den Beispielen und Situationen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitbringen.

Diese Fortbildung wird als FEA-FEB-Wahlpflichtkurs anerkannt.

Termin: 18.01.2027 bis 19.01.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 04.11.2026

Eigenbeitrag: 40,00 €

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25.01.27 bis 29.01.27

Aufbaukurs systemische Seelsorge

Modul 3

Leitung: Sigrid Krauss , Dr. phil. Günther Emlein

57-2027-3

Der Aufbaukurs „Systemisch orientierte Seelsorge“ dient der Vertiefung der Themen des Grundkurses. Solche sind

  • die Erweiterung seelsorglicher Kompetenz,
  • das Kennenlernen und Einüben besonderer Gesprächssettings, z.B. Gespräche mit mehreren Personen, Konfliktgespräche, etc.,
  • die Verbreiterung der Systemtheoriebasis und deren Implikationen für die eigene Praxis.

Der Kurs nimmt weiterhin spezielle Themen der Seelsorge auf:

  • Umgang mit individuellen Eigenheiten (Diagnosen usw.) und kommunikativen Herausforderungen (z.B. Suizid, Traumatisierung),
  • kulturelle Diversität und interkultureller Dialog,
  • Paare und Familien in der Seelsorge,
  • Gerechtigkeitsfragen in der Seelsorge, Schuld und Vergebung,
  • Selbstfürsorge: Abgrenzung Beruf/ Privatleben, Selbstbilder und Glaubenssätze, Alltagssexismus.

Für die eigene theologische Profilschärfung ist der systemtheoretische Blick auf „Religion als Kontingenzbearbeitung“ ein zentraler Beitrag. Textbearbeitung anhand systemtheoretischer Prämissen und u.a. der Dekonstruktion Jacques Derridas werden vorgestellt und für das eigene Predigen nutzbar gemacht.

Neuere systemtheoretische Überlegungen zum Alleinstellungsmerkmal der Seelsorge und dessen Unterscheidung von Psychotherapie und Beratung einerseits und Kirche und Gemeinde als Organisation andererseits werden anhand von Fallbeispielen diskutiert.

Methodisch steht im Mittelpunkt das Lernen im Ausprobieren (Rollenspiele, Inszenierungen, Teilearbeit, Aufstellungen etc.), die Bearbeitung eigener Coachingthemen sowie die Theorie- Praxisvernetzung.

Bestandteil des Kurses ist die Erarbeitung und Vorstellung eines Praxisprojektes.

Zugangsvoraussetzungen: Kenntnisse zur systemischen Praxis, üblicherweise erworben durch die Teilnahme an einer Langzeitfortbildung im Bereich Seelsorge und Beratung. Einzelabsprachen über Äquivalente sind möglich. 

Die Auswahlgespräche finden am 15.06.26 im Butenschoen-Haus in Landau statt.

Termin: 25.01.2027 bis 29.01.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus, Landau

Eigenbeitrag: 100,00 €
Der Eigenbeitrag gesamt beträgt 600,00 €.

Weitere Termine:
Modul 2, 23.11.2026 bis 27.11.2026
Modul 4, 08.03.2027 bis 12.03.2027
Modul 5, 19.04.2027 bis 23.04.2027
Modul 6, 07.06.2027 bis 11.06.2027

25.01.27 bis 28.01.27

Geistlich begleiten

Modul 2

Leitung: Daniela Körber , Susanne Schneider-Riede , Elke Maihöfer

90-2027-2

Was ist geistliche Begleitung?
Geistliche Begleitung will helfen, die persönliche Gottesbeziehung zu entdecken, zu klären und zu leben.Sie geht davon aus, dass eine Gottesbeziehung in Alltagserfahrungen und in den je eigenen Lebensweg hineinverwoben ist.

Geistliche Begleitung lädt ein:

  • die Beziehung zu sich selbst und zu andern klären und zu vertiefen,
  • die Beziehung, die Gott zu uns sucht, bewusster wahrzunehmen,
  • Schritte zu gehen, die Beziehung zu Gott im Alltag zu leben,
  • mehr Klarheit auf dem „inneren Weg" und Gewissheit im persönlichen Glaubens-leben zu gewinnen,
  • eine gemeinsame Suchbewegung, wohin Gottes Geist uns locken will, zu wagen.

Geistliche Begleitung findet klassisch in der Form von Einzelgesprächen statt die über einen längeren Zeitraum (etwa einmal im Monat) vereinbart werden.

Quellen und Ausrichtung der Weiterbildung:
Geistliche Begleitung knüpft an den Reichtum des christlichen Erfahrungsschatzes an:
an die Wüstenväter und Wüstenmütter, an die die mittelalterliche und spanische Mystik, Ignatius von Loyola und Theresa von Avila, Luther und Tersteegen bis zu Bonhoeffer. Dieser Traditionsstrom fließt bis heute, neue Entdeckungen sind immer wieder möglich. Ganz bewusst ist dieser Weiterbildungskurs „integrativ“ konzipiert:
Karmelitanische und ignatianische Spiritualität, die Tradition des Herzensgebet sowie spirituelle Körperarbeit durchziehen die Ausbildungsmodule.
In diesem Weiterbildungskurs wird die Begleitung von Menschen auf ihrem je eigenen geistlichen Weg eingeübt.

Zielgruppe
Diese Weiterbildung richtet sich an Hauptamtliche in der Landeskirche im Verkündigungsdienst. (Pfarrpersonen, Diakone und Diakoninnen, Gemeindepädagogen und Gemeindepädagoginnen) und an Ehrenamtliche. Teilnehmende aus anderen Konfessionen sind willkommen.

Teilnahmevoraussetzungen

Das Mindestalter für die Teilnahme am Kurs beträgt 30 Jahre. Es sollte Berufs-erfahrung vorliegen. Eine Anmeldung enthält die Verpflichtung, an allen Kurselementen teilzunehmen. Dazu gehören neben den 9 Kursmodulen auch regelmäßige Treffen von Regionalgruppen.
Während der Zeit der Weiterbildung sollen die Teilnehmer:innen zudem eine eigene geistliche Begleitung in Anspruch nehmen.
Die Weiterbildung setzt eine stabile psychische Verfassung und die Offenheit voraus, sich auf einen persönlichen geistlichen Prozess und spirituellen Übungsweg (Meditations- und Gebetszeiten) persönlich einzulassen.
Ehrenamtliche sollten möglichst eine Seelsorgeausbildung bzw. Ausbildung in Gesprächsführung absolviert haben.
Die Teilnahme an der Weiterbildung sollte erfolgen, wenn eine grundsätzliche Bereitschaft besteht, nach dem Kurs eine Geistliche Begleitung in der jeweiligen Landeskirche anzubieten.

Der Auswahltag findet am 22.09.26 im Kloster Neustadt statt.

Termin: 25.01.2027 bis 28.01.2027

Ort: Kloster Neustadt

Eigenbeitrag: 80,00 €
Eigenbeitrag gesamt 760,00 €

Weitere Termine:
Modul 1, 23.11.2026 bis 26.11.2026
Modul 3, 04.06.2027 bis 13.06.2027
Modul 4, 27.09.2027 bis 30.09.2027
Modul 5, 27.01.2028 bis 30.01.2028
Modul 6, 08.05.2028 bis 11.05.2028
Modul 7, 25.09.2028 bis 28.09.2028
Modul 8, 13.11.2028 bis 16.11.2028

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03.02.27 bis 04.02.27

Körperkirche-embodied faith-Auffrischungszeit

Leitung: Daniela Körber

Referent*in: Raphaela Trötsch

4-2027

Im Mittelpunkt unserer zweitägigen Fortbildung stehen weitere Impulse für eine ganzheitliche leiborientierte Theologie und Gemeindearbeit. Fester Bestandteil sind Einheiten zur eigenen Körpererfahrung. Wir werden uns auch Zeit nehmen für den Austausch über gemachte Erfahrungen und bedenken miteinander theologisch-praktische Fragen.

Dieser Kurs ist für Menschen gedacht, die den viermoduligen Kurs „Körperkirche-embodied faith“ absolviert haben und sich weiter mit der Umsetzung von Körperkirche in ihrer Arbeit beschäftigen.

Termin: 03.02.2027 bis 04.02.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 18.11.2026

Eigenbeitrag: 40,00 €

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18.02.27 bis 19.02.27

Supervision der Transformation - Transformation der Supervision?!

Leitung: Dr. Steffen Schramm , Anja Behrens

Referent*in: Sandra Herbener

24-2027

Die Tagung setzt die Eigenfortbildung 2026 des Forums Supervision und Beratung fort. Wir gehen der Frage nach, wie wir als interne Supervisor*innen von den Umbrüchen unserer Landeskirchen betroffen sind und wie sich diese Umbrüche auf die Arbeit als interne*r Supervisor*in auswirken.
Im ersten Teil vergegenwärtigen wir uns die Tiefe der Transformation unserer Landeskirche als Organisation und reflektieren auf diesem Hintergrund: was macht es mit mir, wenn meine bisherige Tätigkeit, mein Handlungsfeld, sich tiefgreifend verändert? Und welche Auswirkungen hat das auf die supervisorische Arbeit als interne*r Supervisor*in?
Im zweiten Teil geht es darum, wie sich die eigene supervisorische Praxis weiterentwickeln kann, um kirchliche Mitarbeitende in der Transformation der eigenen Organisation hilfreich supervidieren zu können. Ändert sich die interne Supervision, wenn sie von der Transformationsbewegung der Landeskirchen betroffen ist?
Gemeinsam werden wir uns mit konzeptionellen Perspektiven in der Supervision beschäftigen.

Termin: 18.02.2027 bis 19.02.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 04.12.2026

Eigenbeitrag: 40,00 €

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22.02.27 bis 23.02.27

Besser arbeiten mit KI

Aufbauschulung Künstliche Intelligenz – Anwendung, Chancen & Fallstricke

Leitung: Max Niessner , Christian Gisinger

95-2027

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde: Ob ChatGPT, automatisierte Bilderstellung oder KI-gestützte Video-Tools – längst ist sie Teil unseres Alltags geworden. Doch was steckt wirklich dahinter? Was kann KI leisten, wo liegen ihre Grenzen, und wie lässt sie sich sinnvoll im kirchlichen Arbeitsfeld nutzen? In dieser interaktiven Schulung erhalten Sie einen fundierten Einstieg ins Thema KI.

Die Referenten Christian Gisinger (Digitalisierungsbeauftragter der ELAG) und Max Niessner (Stabsstelle Digitalisierung der EKD) nehmen die Teilnehmenden mit tief in das Thema der künstlichen Intelligenz.

Als Basisschulung vor der Teilnahme empfehlen wir die KI-Basischulung nach AI-Act als Self-learning.
Die zweitägige Schulung richtet sich an Mitarbeitende und Ehrenamtliche im kirchlichen Raum, die wissen wollen, wie KI funktioniert, welche Tools es gibt und worauf man achten muss. Neben einer grundsätzlichen Einführung in Begrifflichkeiten und Funktionsweisen (Was ist ein LLM? Was bedeutet "Prompting"?) stehen konkrete Anwendungsszenarien im Mittelpunkt.
In praktischen Übungen lernen die Teilnehmenden Tools für Text, Bild, Sprache und Video kennen und erstellen kleine Projekte – etwa Social-Media-Beiträge, Predigtideen oder Einladungen. Dabei wird auch deutlich: KI kann unterstützen, aber nicht alles ersetzen. Deshalb werden im zweiten Teil der Schulung auch ethische Fragen, Datenschutz, der sogenannte "Bias" (also systemische Verzerrungen) und die Möglichkeiten verantwortungsvoller Nutzung im kirchlichen Kontext diskutiert.
Zum Abschluss gilt: Hands on! Die Teilnehmenden entwickeln konkrete Anwendungsideen für ihren eigenen Arbeitsalltag.

Jeder Teilnehmende muss einen Laptop mitbringen!

Termin: 22.02.2027 bis 23.02.2027

Ort: Kloster Neustadt

Anmeldeschluss: 30.11.2026

Eigenbeitrag: 40,00 €

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22.02.27 bis 24.02.27

Mit Liedern predigen

Leitung: Dr. Ludwig Burgdörfer , Tobias Markutzik

13-2027

Dass die von uns sorgsam ausgewählten Lieder zum Gottesdienst immer auch mitpredigen, das wissen wir schon lange. Dass aber auch ihre Inhalte als „Predigttexte“ geeignet sind, das dürfen wir noch mehr ausprobieren.
Liedpredigten sind vielversprechend und allemal spannend.
Wir wollen es bei dieser Fortbildung sang- und klangvoll ausprobieren und uns gegenseitig dafür begeistern.

Diese Fortbildung wird als FEA-FEB-Wahlpflichtkurs anerkannt.

Termin: 22.02.2027 bis 24.02.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 02.12.2026

Eigenbeitrag: 60,00 €

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26.02.27 bis 27.02.27

Erste Hilfe für die Seele!

Neunteilige Ausbildung Notfallseelsorge 2027- 2028

Modul 1

Leitung: Norman Roth , Matthias Orth

45-2027-1

Notfallseelsorge begleitet Menschen, die unvorhergesehene extreme seelische Belastungen bewältigen müssen. Das kann notwendig sein:
-bei schweren Unfällen
-nach dem plötzlichen Tod eines vertrauten Menschen
-beim Überbringen von Todesnachrichten
-nach einer Katastrophe
-nach einem Suizid (-versuch)
-nach Gewalttaten

Die Notfallseelsorge wird durch Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei alarmiert.
Grundlage der Notfallseelsorge ist das christliche Welt- und Menschenbild.
Die Ausbildung wendet sich an Interessierte, die sich auf dem herausfordernden Feld der Seelsorge qualifizieren und in einem Notfallseelsorgesystem in ihrer Wohnortnähe mitarbeiten wollen.
Wir suchen Menschen, die:
- sich engagieren möchten und sich gut in andere Menschen hineinversetzen können
-einer christlichen Kirche (ACK) angehören
-zum Ende der Ausbildung mindestens 23 Jahre alt sind
-die sich zur demokratischen Grundordnung bekennen
-psychische & physische Belastbarkeit mitbringen
-soziale Kompetenz und Teamfähigkeit besitzen
-für die ökumenische Offenheit & Achtung anderer Religionen, Weltanschauungen und Kulturen selbstverständlich sind
- eine gültige Fahrerlaubnis für einen Pkw mitbringen

Vor dem ersten Kursmodul erfolgt ein individuelles Eignungsgespräch mit den Interessentinnen und Interessenten.
Die Kurseinheiten beginnen jeweils freitags um 16.30 Uhr und enden samstags um 17.00 Uhr.
Wir erwarten die vollständige Teilnahme an allen Modulen.

26.-27. Februar 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 1: Was erwartet mich?
Interessenklärung eigene Motivation
Lehrgangsorganisation
Selbstverständnis der Notfallseelsorge beider Kirchen
Überbringen einer Todesnachricht

Nach dem Modul 1 erfolgt die verbindliche Anmeldung für die gesamte Ausbildung.

09.-10. April 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 2: Wie erleben Menschen Notfälle?
Ziele und Konzepte psychosozialer Unterstützung
Möglichkeiten & Grenze der NFS
Wie verstehen wir im Kontext der NFS kirchliches Handeln?
Stresstheorien – Umgang mit Einsatzstress
Einführung in die Psychotraumatologie

21.-22. Mai 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 3: Was brauchen Menschen in Notfällen?
Kommunikation in der Notfallseelsorge
Notfallseelsorge als Handlungskonzept, Einsatzschemata kennenlernen
Aufbau & Struktur eines Notfallseelsorgesystems
Sterben, Tod und Trauer, Trauerarbeit; Umgang mit Verstorbenen     

18.-19. Juni 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 4: Wo und wie trifft mich die Not?
Der angemessene Umgang mit Betroffenen anderer Kulturen – Interkulturelle Kompetenz
Vertiefung Psychotraumatologie
Welchen inneren Stress habe ich angesichts fehlender „Erklärungen“ (Theodizee)?

Individuelles, die Ausbildung begleitendes Reflexionsgespräch
Beginn der Hospitationsphase im NFS-System

27.-28. August 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 5: Welche Aufgaben habe ich im System?
Praxisreflexion
Organisationsstrukturen der NFS im Kontext der Organisationsstrukturen von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei, THW & DLRG
Notfallseelsorgende sind „Einsatzkräfte“
Spezielle Einsatzsituationen trainieren
Worte und Rituale (Teil 1)

22.-23. Oktober 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 6: Wenn wir mittendrin sind
Praxisreflexion
Komplexe Einsatzsituationen
Großschadenslagen
Schulamok/Schulnotfälle
Umgang mit besonderen Zielgruppen: Kinder, Senioren, Vermissende, Menschen mit (psychischen und körperlichen) Beeinträchtigungen
Rechtliche Rahmenbedingungen

26.-27. November 2027
Ort: Butenschoen-Haus Landau
Modul 7: Prävention und Erste-Hilfe-Kurs
Praxisreflexion
Nähe und Distanz in der Notfallseelsorge
Prävention von sexualisierter Gewalt
Erste-Hilfe-KurS

28.-29. Januar 2028
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 8: Vergewisserung gibt Sicherheit
Praxisreflexion
Spezielle Einsatzsituationen trainieren
Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen
Suizid und Umgang mit Schuld/Schuldgefühlen
Eigensicherung und Selbstfürsorge
Worte und Rituale (Teil 2)

17.-18. März 2028 Ort:
Priesterseminar, Speyer
Modul 9: Gerüstet sein
Praxisreflexion
Was nehme ich mit in den Einsatz?
Kursauswertung
Persönliche Bilanz

Abschlussgottesdienst mit kirchlicher Beauftragung nach dem letzten Modul
Über die Teilnahme an der Ausbildung entscheidet das individuelle Eignungsgespräch.

Termin: 26.02.2027 bis 27.02.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 23.10.2026

Eigenbeitrag: 360,00 €

Weitere Termine:
Modul 2, 09.04.2027 bis 10.04.2027
Modul 3, 21.05.2027 bis 22.05.2027
Modul 4, 18.06.2027 bis 19.06.2027
Modul 5, 27.08.2027 bis 28.08.2027
Modul 6, 22.10.2027 bis 23.10.2027
Modul 7, 26.11.2027 bis 27.11.2027
Modul 8, 28.01.2028 bis 29.01.2028
Modul 9, 17.03.2028 bis 18.03.2028

anmeldenauf die Merklisteauf der Merkliste

01.03.27 bis 05.03.27

Fraktionierter 6-Wochen-KSA-Kurs

Modul 4

Leitung: Martin Risch , Melanie Gehrke-Marolt

Referent*in: Karola Englisch

62-2027-4

In kirchlicher Arbeit stehen wir in allen Feldern vor großen Veränderungen. Der KSA-Kurs bietet die Möglichkeit, Kompetenzen in Kommunikation und Beziehungsgestaltung für die Seelsorge zu erweitern. Sie können sich im vertraulichen Rahmen über Formen der Praxisreflexion und Selbsterfahrung weiterentwickeln. Sie lernen, sich selbst und andere besser zu verstehen sowie mit den eigenen Bedürfnissen und denen anderer angemessen umzugehen.

Neben den klassischen KSA-Elementen setzen wir einen Akzent auf die körper-basierte konzentrative Bewegungs-Therapie (KBT).Die Reflexion beruflicher Praxis geschieht u.a. im Blick auf:

  • Pastorale Identität, Haltung, Rolle,
  • Kommunikation, Gesprächsführung, Wahrnehmen,
  • Hermeneutik, Rituale, Ethik,
  • Struktur, Organisation des Arbeitsfeldes (Systemischer Ansatz),
  • Entwicklung eigener Seelsorgekonzeption,
  • Wechselwirkung von eigener Persönlichkeit, Spiritualität, Seelsorgepraxis.

Dazu dienen die Arbeitsformen

  • Seelsorgliche Arbeit im eigenen Praxisfeld,
  • Protokollanalysen, Fallbesprechungen (täglich),
  • Selbsterfahrung i. d. Gruppe (täglich),
  • Predigtbesprechungen,
  • Theorie,
  • Einzelsupervision, Coaching-Gruppen,
  • Kursberichte.

Der Kurs umfasst 294 AE zu je 45‘ (davon 150 AE außerhalb der Gruppe) entsprechend den Standards der KSA. Er wird von der DGfP anerkannt.

Dabei folgt die KSA dem theoretischen Ansatz von John Dewey:
„We do not learn from experience… we learn from reflecting on experience.“

Der Auswahltag findet am 17.06.26 per Zoom statt.

Termin: 01.03.2027 bis 05.03.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus, Landau

Eigenbeitrag: 100,00 €
Der Eigenbeitrag gesamt beträgt 600,00 €.

Weitere Termine:
Modul 1, 12.10.2026 bis 16.10.2026
Modul 2, 30.11.2026 bis 04.12.2026
Modul 3, 18.01.2027 bis 22.01.2027
Modul 5, 26.04.2027 bis 30.04.2027
Modul 6, 14.06.2027 bis 18.06.2027

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01.03.27 bis 03.03.27

Sein und Werden

Schätze und Chancen unserer Biografie neu erkennen. Seminar und Schreibwerkstatt mit der Schriftstellerin Liane Dirks

Leitung: Daniela Körber

Referent*in: Liane Dirks

3-2027

Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist der Sinn meines Daseins?Das sind die großen Fragen unseres Lebens, die zentralen Themen unserer Biografie. Gerade in Zeiten des Umbruchs und des beschleunigten Wandels stellen sie sich verstärkt. Diese Fragen stehen oft auch in der seelsorglichen und geistlichen Begleitung von Menschen im Mittelpunkt. Wie können diese Fragen zum Thema werden?Menschen sind Geschichtenerzähler. Was wir uns erzählen, erfahren wir als unsere Identität. Seit Jahrhunderten versuchen wir, unsere Einzigartigkeit zu behaupten, indem wir uns von Anderen abgrenzen. Die Essenz des Menschseins aber findet sich in der Verbundenheit. Und doch erzählen wir unsere Lebensgeschichte vornehmlich anhand äußeren Geschehens, forschen nach Mustern, erkennen Wendepunkte, Höhen und Tiefen, verankern uns im Zeitgeschehen und verlieren dabei nicht selten die Geschichte hinter der Geschichte aus dem Blick: die Essenz, unsere spirituelle Reise. Unsere wahre Lebensaufgabe entdecken wir jedoch nur hier, in den tieferen Dimensionen unseres Daseins. Und nicht nur das: Hier finden wir auch jenen Halt und jene Lebensfreude, die uns kein äußeres Ereignis geben kann. Damit einher geht das Entdecken der eigenen Schöpferkraft, die uns vom Opfer der Geschichte zu deren bewussten Gestalter*in werden lässt. Vortrag, Gespräch, Schreiben, vertrauensvoller Austausch, Meditation und ein paar leichte Tai Chi Übungen gestalten den Ablauf.

Die Veranstaltung ist die Eigenfortbildung des Arbeitskreises Evangelische Spiritualität, steht aber allen Interessierten offen.

Termin: 01.03.2027 bis 03.03.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 03.12.2026

Eigenbeitrag: 60,00 €

anmeldenauf die Merklisteauf der Merkliste

05.03.27 bis 07.03.27

Workshop Popularmusik

Leitung: Maurice Croissant

14-2027

An diesem Wochenende werden aus den Teilnehmenden bis zu sechs möglichst komplett besetzte Bands gebildet (Gesang, Bass, Drums, Gitarre und/oder Piano), die jeweils zwei Lieder erarbeiten, die dann am Sonntag in einem gemeinsamen Gottesdienst zur Aufführung gelangen und zusammen mit der Gemeinde gesungen werden. Dabei bleiben angemeldete festbestehende Bands in den Coaching-Einheiten zusammen. Es stehen acht Gesangs- und Instrumentalcoaches sowie ein Fachmann für PA-Technik zur Verfügung.

Termin: 05.03.2027 bis 07.03.2027

Ort: Bonhoeffer Gemeindehaus, Pirmasens

Anmeldeschluss: 20.01.2027

Eigenbeitrag: 60,00 €

anmeldenauf die Merklisteauf der Merkliste

08.03.27 bis 12.03.27

Aufbaukurs systemische Seelsorge

Modul 4

Leitung: Sigrid Krauss , Dr. phil. Günther Emlein

57-2027-4

Der Aufbaukurs „Systemisch orientierte Seelsorge“ dient der Vertiefung der Themen des Grundkurses. Solche sind

  • die Erweiterung seelsorglicher Kompetenz,
  • das Kennenlernen und Einüben besonderer Gesprächssettings, z.B. Gespräche mit mehreren Personen, Konfliktgespräche, etc.,
  • die Verbreiterung der Systemtheoriebasis und deren Implikationen für die eigene Praxis.

Der Kurs nimmt weiterhin spezielle Themen der Seelsorge auf:

  • Umgang mit individuellen Eigenheiten (Diagnosen usw.) und kommunikativen Herausforderungen (z.B. Suizid, Traumatisierung),
  • kulturelle Diversität und interkultureller Dialog,
  • Paare und Familien in der Seelsorge,
  • Gerechtigkeitsfragen in der Seelsorge, Schuld und Vergebung,
  • Selbstfürsorge: Abgrenzung Beruf/ Privatleben, Selbstbilder und Glaubenssätze, Alltagssexismus.

Für die eigene theologische Profilschärfung ist der systemtheoretische Blick auf „Religion als Kontingenzbearbeitung“ ein zentraler Beitrag. Textbearbeitung anhand systemtheoretischer Prämissen und u.a. der Dekonstruktion Jacques Derridas werden vorgestellt und für das eigene Predigen nutzbar gemacht.

Neuere systemtheoretische Überlegungen zum Alleinstellungsmerkmal der Seelsorge und dessen Unterscheidung von Psychotherapie und Beratung einerseits und Kirche und Gemeinde als Organisation andererseits werden anhand von Fallbeispielen diskutiert.

Methodisch steht im Mittelpunkt das Lernen im Ausprobieren (Rollenspiele, Inszenierungen, Teilearbeit, Aufstellungen etc.), die Bearbeitung eigener Coachingthemen sowie die Theorie- Praxisvernetzung.

Bestandteil des Kurses ist die Erarbeitung und Vorstellung eines Praxisprojektes.

Zugangsvoraussetzungen: Kenntnisse zur systemischen Praxis, üblicherweise erworben durch die Teilnahme an einer Langzeitfortbildung im Bereich Seelsorge und Beratung. Einzelabsprachen über Äquivalente sind möglich. 

Die Auswahlgespräche finden am 15.06.26 im Butenschoen-Haus in Landau statt.

Termin: 08.03.2027 bis 12.03.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus, Landau

Eigenbeitrag: 100,00 €
Der Eigenbeitrag gesamt beträgt 600,00 €.

Weitere Termine:
Modul 2, 23.11.2026 bis 27.11.2026
Modul 3, 25.01.2027 bis 29.01.2027
Modul 5, 19.04.2027 bis 23.04.2027
Modul 6, 07.06.2027 bis 11.06.2027

15.03.27 bis 16.03.27

GPD-Jahrestagung 2027

Vier Dekanate

Leitung: Roland Braune

32-2027

Die pfälzische Landeskirche befindet sich im Wandel– und mit ihr die Formen der Zusammenarbeit hauptamtlicher Mitarbeitender. Neue Strukturen eröffnen Chancen, stellen aber auch Fragen an die zukünftige Gestaltung gemeindepädagogischer Arbeit.

25 Jahre nach der Einführung des GPD ist es an der Zeit, innezuhalten und neu hinzuschauen: Was hat sich bewährt? Wo liegen Stärken, wo zeigen sich Herausforderungen? Und vor allem: Wie kann gemeindepädagogische Arbeit in Zukunft gut und wirksam gestaltet werden?

Diese Tagung lädt ein, gemeinsam Bilanz zu ziehen und Perspektiven zu entwickeln. Im Austausch miteinander nehmen wir die bestehenden Strukturen und Arbeitsweisen des GPD in den Blick, würdigen Gelungenes und benennen Weiterentwicklungsbedarf. Zugleich richten wir den Fokus nach vorn: Was braucht es weiterhin– und was darf sich verändern? Welche neuen Wege können wir denken und gestalten?

Freuen Sie sich auf anregende Impulse, kollegialen Austausch und die Möglichkeit, aktiv an Zukunftsperspektiven mitzuwirken. Bringen Sie Ihre Erfahrungen, Fragen und Ideen ein – und gestalten Sie die gemeindepädagogische Arbeit von morgen mit.

Termin: 15.03.2027 bis 16.03.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 04.01.2027

Eigenbeitrag: 40,00 €

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05.04.27 bis 17.04.27

Pastoralkolleg

Leitung: Ernst Michael Dörrfuß , Susanne Joos

100-2027

Sie haben die Möglichkeit, für 12 Tage aus ihrem pfarramtlichen Alltag herauszutreten und ihn aus der Distanz anzuschauen und zu reflektieren, zusammen mit KollegInnen und Kollegen aus Bayern und Württemberg.Im „Pastoralkolleg“ beleben Sie ihre spirituellen Quellen und kommen zu sich. Sie treten drei Schritte zurück, bestimmen den eigenen Standort und entwickeln neue Perspektiven. Dietrich Bonhoeffers „Gemeinsames Leben“ bildet die Magna Charta der Veranstaltung. Bleibendes Thema ist die pastorale Identität im Grundsätzlichen, aber auch im persönlichen Sinn.

Zum Kursprogramm gehören

  • Tagzeitgebete,
  • das Gespräch über die Bibel,
  • der pastoralpsychologisch begleitete Austausch von (Gemeinde-)Erfahrungen,
  • pastoraltheologische Impulse und kollegiale Beratung,
  • Studienfahrt, Studientag und Wandertag.

Wenn Sie teilnehmen, sind Sie gebeten, das Wochenende während des Kollegs und das darauffolgende Wochenende von dienstlichen Verpflichtungen freizuhalten.

Termin: 05.04.2027 bis 17.04.2027

Ort: Stift Bad Urach

Anmeldeschluss: 06.08.2026

Eigenbeitrag: 260,00 €

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05.04.27 bis 08.04.27

Predigen wie TED- ansteckend reden mit Felix Ritter

Leitung: Felix Ritter

34-2027

Länger als drei Minuten kann heute niemand mehr zuhören? Die im Internet milliardenfach abgerufenen Vorträge von TED, der US-Amerikanischen Innovationskonferenz, beweisen das Gegenteil. „Ideas worth spreading“ lautet das Motto.
In diesem Workshop lernen Sie die TED-Strategien kennen und übertragen sie auf die Predigt. Sie üben die freie, direkte Rede, erfahren ein professionelles Feedback zu ihrer Körpersprache, sprechen mit Bildern und von Bildern, verwandeln Nachrichten in Geschichten und Informationen zu Botschaften – für die gute Idee des Evangeliums, die die Predigt verbreiten will.

Das Institut für kirchliche Fortbildung zahlt die Kursgebühr und die Fahrtkosten.
Die Teilnehmenden zahlen die Kosten für Übernachtung und Verpflegung.

Termin: 05.04.2027 bis 08.04.2027

Ort: Theologisches Zentrum, Braunschweig

Anmeldeschluss: 04.02.2027

Eigenbeitrag: 0,00 €

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09.04.27 bis 10.04.27

Erste Hilfe für die Seele!

Neunteilige Ausbildung Notfallseelsorge 2027-2028

Modul 2

Leitung: Norman Roth , Matthias Orth

45-2027-2

Notfallseelsorge begleitet Menschen, die unvorhergesehene extreme seelische Belastungen bewältigen müssen. Das kann notwendig sein:
-bei schweren Unfällen
-nach dem plötzlichen Tod eines vertrauten Menschen
-beim Überbringen von Todesnachrichten
-nach einer Katastrophe
-nach einem Suizid (-versuch)
-nach Gewalttaten

Die Notfallseelsorge wird durch Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei alarmiert.
Grundlage der Notfallseelsorge ist das christliche Welt- und Menschenbild.
Die Ausbildung wendet sich an Interessierte, die sich auf dem herausfordernden Feld der Seelsorge qualifizieren und in einem Notfallseelsorgesystem in ihrer Wohnortnähe mitarbeiten wollen.
Wir suchen Menschen, die:
- sich engagieren möchten und sich gut in andere Menschen hineinversetzen können
-einer christlichen Kirche (ACK) angehören
-zum Ende der Ausbildung mindestens 23 Jahre alt sind
-die sich zur demokratischen Grundordnung bekennen
-psychische & physische Belastbarkeit mitbringen
-soziale Kompetenz und Teamfähigkeit besitzen
-für die ökumenische Offenheit & Achtung anderer Religionen, Weltanschauungen und Kulturen selbstverständlich sind
- eine gültige Fahrerlaubnis für einen Pkw mitbringen

Vor dem ersten Kursmodul erfolgt ein individuelles Eignungsgespräch mit den Interessentinnen und Interessenten.
Die Kurseinheiten beginnen jeweils freitags um 16.30 Uhr und enden samstags um 17.00 Uhr.
Wir erwarten die vollständige Teilnahme an allen Modulen.

26.-27. Februar 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 1: Was erwartet mich?
Interessenklärung eigene Motivation
Lehrgangsorganisation
Selbstverständnis der Notfallseelsorge beider Kirchen
Überbringen einer Todesnachricht

Nach dem Modul 1 erfolgt die verbindliche Anmeldung für die gesamte Ausbildung.

09.-10. April 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 2: Wie erleben Menschen Notfälle?
Ziele und Konzepte psychosozialer Unterstützung
Möglichkeiten & Grenze der NFS
Wie verstehen wir im Kontext der NFS kirchliches Handeln?
Stresstheorien – Umgang mit Einsatzstress
Einführung in die Psychotraumatologie

21.-22. Mai 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 3: Was brauchen Menschen in Notfällen?
Kommunikation in der Notfallseelsorge
Notfallseelsorge als Handlungskonzept, Einsatzschemata kennenlernen
Aufbau & Struktur eines Notfallseelsorgesystems
Sterben, Tod und Trauer, Trauerarbeit; Umgang mit Verstorbenen     

18.-19. Juni 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 4: Wo und wie trifft mich die Not?
Der angemessene Umgang mit Betroffenen anderer Kulturen – Interkulturelle Kompetenz
Vertiefung Psychotraumatologie
Welchen inneren Stress habe ich angesichts fehlender „Erklärungen“ (Theodizee)?

Individuelles, die Ausbildung begleitendes Reflexionsgespräch
Beginn der Hospitationsphase im NFS-System

27.-28. August 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 5: Welche Aufgaben habe ich im System?
Praxisreflexion
Organisationsstrukturen der NFS im Kontext der Organisationsstrukturen von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei, THW & DLRG
Notfallseelsorgende sind „Einsatzkräfte“
Spezielle Einsatzsituationen trainieren
Worte und Rituale (Teil 1)

22.-23. Oktober 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 6: Wenn wir mittendrin sind
Praxisreflexion
Komplexe Einsatzsituationen
Großschadenslagen
Schulamok/Schulnotfälle
Umgang mit besonderen Zielgruppen: Kinder, Senioren, Vermissende, Menschen mit (psychischen und körperlichen) Beeinträchtigungen
Rechtliche Rahmenbedingungen

26.-27. November 2027
Ort: Butenschoen-Haus Landau
Modul 7: Prävention und Erste-Hilfe-Kurs
Praxisreflexion
Nähe und Distanz in der Notfallseelsorge
Prävention von sexualisierter Gewalt
Erste-Hilfe-KurS

28.-29. Januar 2028
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 8: Vergewisserung gibt Sicherheit
Praxisreflexion
Spezielle Einsatzsituationen trainieren
Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen
Suizid und Umgang mit Schuld/Schuldgefühlen
Eigensicherung und Selbstfürsorge
Worte und Rituale (Teil 2)

17.-18. März 2028 Ort:
Priesterseminar, Speyer
Modul 9: Gerüstet sein
Praxisreflexion
Was nehme ich mit in den Einsatz?
Kursauswertung
Persönliche Bilanz

Abschlussgottesdienst mit kirchlicher Beauftragung nach dem letzten Modul
Über die Teilnahme an der Ausbildung entscheidet das individuelle Eignungsgespräch.

Termin: 09.04.2027 bis 10.04.2027

Ort: Priesterseminar St. German, Speyer

Anmeldeschluss: 23.10.2026

Eigenbeitrag: 0,00 €

Weitere Termine:
Modul 1, 26.02.2027 bis 27.02.2027
Modul 3, 21.05.2027 bis 22.05.2027
Modul 4, 18.06.2027 bis 19.06.2027
Modul 5, 27.08.2027 bis 28.08.2027
Modul 6, 22.10.2027 bis 23.10.2027
Modul 7, 26.11.2027 bis 27.11.2027
Modul 8, 28.01.2028 bis 29.01.2028
Modul 9, 17.03.2028 bis 18.03.2028

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12.04.27 bis 13.04.27

Requiem für eine Kirche - Raum für das, was verloren scheint

Leitung: Roland Braune , Martin Risch

7-2027

Die pfälzische Landeskirche steht am Anfang tiefgreifender Veränderungen. Angesichts dieser Umbrüche müssen sich Hauptamtliche und Ehrenamtliche auf Veränderungen und Abschiede einstellen. Die Veränderungen betreffen Gebäude, Personen und ihre Rollen auf unterschiedlichsten Ebenen, bisherige Arbeitsweisen und vieles mehr. In näherer Zukunft stehen Abschiedsprozesse von Gewohntem und Liebgewordenem an.
Schon jetzt spüren viele Frust, Ärger, Niedergeschlagenheit, Traurigkeit und vieles andere mehr und finden keinen angemessenen Raum dafür.
Diese Fortbildung (ist kein Kirchenkonzert, sondern) soll Zeit und Raum bieten, um eigene Gedanken, Gefühle und Ideen zum Thema zu sortieren, um mit anderen ins Gespräch zu kommen, was uns bewegt und letztlich, wie wir weiter gehen. Hilfreich könnte es sein, als Team an der Fortbildung teilzunehmen – gerne auch zusammen mit Ehrenamtlichen.
Aktuelle Ansätze von Trauerarbeit bieten uns Vorlagen und Methoden für einen gemeinsamen Weg.

Termin: 12.04.2027 bis 13.04.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 27.01.2027

Eigenbeitrag: 40,00 €

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14.04.27

Himmelsmacht Segen- Segen erbitten, segnen und salben

Digitaler Workshop Altenheimseelsorge

Leitung: Daniela Körber , Dr. Urte Bejick

Referent*in: Geertje Bolle

88-2027

In dieser digitalen Fortbildung werden biblische und theologische Aspekte des Segens und Segnens angesprochen und „gesegnete Momente“ im Alltag eines Pflegeheims dargestellt: in Andacht und Gottesdienst, in der Salbung und Aussegnung. Aber auch im Brotsegen, Haussegen oder persönlicher Segnung nach einem Gespräch.

Termin: 14.04.2027

Ort: Online-Fortbildung per Zoom

Anmeldeschluss: 31.03.2027

Eigenbeitrag: 0,00 €

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17.04.27

Gemeinde feiert Gottesdienst

Leitung: Anja Behrens , Thomas Borchers

33-2027

Wie kann Gemeinde lebendig Gottesdienst feiern – auch dort, wo Pfarrer*innen, Lektor*innen und Prädikant*innen rar sind?
Gemeinde feiert Gottesdienst eröffnet neue Perspektiven für eine gottesdienstliche Praxis, die gemeinschaftlich getragen, theologisch fundiert und geistlich lebendig ist.
Der Workshop-Tag lädt Haupt- und Ehrenamtliche ein, gemeinsam darüber nachzudenken, wie Gottesdienst unter veränderten Rahmenbedingungen Gestalt gewinnen kann. Wir tauschen Erfahrungen aus, lassen uns inspirieren von theologischen und gesellschaftlichen Impulsen, lernen das Konzept Gemeinde feiert Gottesdienst kennen und erproben Bausteine in der Praxis: je nach Bedarf vom Bibelgespräch über musikalische Formen bis zu digitalen Elementen.
Eine Einladung, das Potenzial der eigenen Gemeinde neu zu entdecken – und Lust zu bekommen, Gottesdienst gemeinschaftlich, mutig und mit Freude weiterzudenken.

Termin: 17.04.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 01.02.2027

Eigenbeitrag: 20,00 €

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19.04.27

FEA-FEB-Einführungstag

Leitung: Dr. Steffen Schramm , Roland Braune

15-2027

Der FEA-FEB-Einführungstag ermöglicht einen ersten Austausch über Ihre neue Arbeits-und Lebenssituation nach Eintritt in den Pfarrdienst bzw. in ihren Dienst als Gemeindepädagog*in oder Jugendreferent*in der Evangelischen Kirche der Pfalz. Am Ende des Einführungstages kennen Sie das FEA-FEB-Konzept der Evangelischen Kirche der Pfalz, haben sich mit den Unterstützungsmöglichkeiten vertraut gemacht und Ihren persönlichen Fortbildungsplan erarbeitet.

Termin: 19.04.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 08.02.2027

Eigenbeitrag: 0,00 €

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19.04.27 bis 23.04.27

Aufbaukurs systemische Seelsorge

Modul 5

Leitung: Sigrid Krauss , Meike Hirschfelder , Rita Schaab

57-2027-5

Der Aufbaukurs „Systemisch orientierte Seelsorge“ dient der Vertiefung der Themen des Grundkurses. Solche sind

  • die Erweiterung seelsorglicher Kompetenz,
  • das Kennenlernen und Einüben besonderer Gesprächssettings, z.B. Gespräche mit mehreren Personen, Konfliktgespräche, etc.,
  • die Verbreiterung der Systemtheoriebasis und deren Implikationen für die eigene Praxis.

Der Kurs nimmt weiterhin spezielle Themen der Seelsorge auf:

  • Umgang mit individuellen Eigenheiten (Diagnosen usw.) und kommunikativen Herausforderungen (z.B. Suizid, Traumatisierung),
  • kulturelle Diversität und interkultureller Dialog,
  • Paare und Familien in der Seelsorge,
  • Gerechtigkeitsfragen in der Seelsorge, Schuld und Vergebung,
  • Selbstfürsorge: Abgrenzung Beruf/ Privatleben, Selbstbilder und Glaubenssätze, Alltagssexismus.

Für die eigene theologische Profilschärfung ist der systemtheoretische Blick auf „Religion als Kontingenzbearbeitung“ ein zentraler Beitrag. Textbearbeitung anhand systemtheoretischer Prämissen und u.a. der Dekonstruktion Jacques Derridas werden vorgestellt und für das eigene Predigen nutzbar gemacht.

Neuere systemtheoretische Überlegungen zum Alleinstellungsmerkmal der Seelsorge und dessen Unterscheidung von Psychotherapie und Beratung einerseits und Kirche und Gemeinde als Organisation andererseits werden anhand von Fallbeispielen diskutiert.

Methodisch steht im Mittelpunkt das Lernen im Ausprobieren (Rollenspiele, Inszenierungen, Teilearbeit, Aufstellungen etc.), die Bearbeitung eigener Coachingthemen sowie die Theorie- Praxisvernetzung.

Bestandteil des Kurses ist die Erarbeitung und Vorstellung eines Praxisprojektes.

Zugangsvoraussetzungen: Kenntnisse zur systemischen Praxis, üblicherweise erworben durch die Teilnahme an einer Langzeitfortbildung im Bereich Seelsorge und Beratung. Einzelabsprachen über Äquivalente sind möglich. 

Die Auswahlgespräche finden am 15.06.26 im Butenschoen-Haus in Landau statt.

Termin: 19.04.2027 bis 23.04.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus, Landau

Eigenbeitrag: 100,00 €

Weitere Termine:
Modul 2, 23.11.2026 bis 27.11.2026
Modul 3, 25.01.2027 bis 29.01.2027
Modul 4, 08.03.2027 bis 12.03.2027
Modul 6, 07.06.2027 bis 11.06.2027

26.04.27 bis 30.04.27

Fraktionierter 6-Wochen-KSA-Kurs

Modul 5

Leitung: Martin Risch , Melanie Gehrke-Marolt

Referent*in: Karola Englisch

62-2027-5

In kirchlicher Arbeit stehen wir in allen Feldern vor großen Veränderungen. Der KSA-Kurs bietet die Möglichkeit, Kompetenzen in Kommunikation und Beziehungsgestaltung für die Seelsorge zu erweitern. Sie können sich im vertraulichen Rahmen über Formen der Praxisreflexion und Selbsterfahrung weiterentwickeln. Sie lernen, sich selbst und andere besser zu verstehen sowie mit den eigenen Bedürfnissen und denen anderer angemessen umzugehen.

Neben den klassischen KSA-Elementen setzen wir einen Akzent auf die körper-basierte konzentrative Bewegungs-Therapie (KBT).Die Reflexion beruflicher Praxis geschieht u.a. im Blick auf:

  • Pastorale Identität, Haltung, Rolle,
  • Kommunikation, Gesprächsführung, Wahrnehmen,
  • Hermeneutik, Rituale, Ethik,
  • Struktur, Organisation des Arbeitsfeldes (Systemischer Ansatz),
  • Entwicklung eigener Seelsorgekonzeption,
  • Wechselwirkung von eigener Persönlichkeit, Spiritualität, Seelsorgepraxis.

Dazu dienen die Arbeitsformen

  • Seelsorgliche Arbeit im eigenen Praxisfeld,
  • Protokollanalysen, Fallbesprechungen (täglich),
  • Selbsterfahrung i. d. Gruppe (täglich),
  • Predigtbesprechungen,
  • Theorie,
  • Einzelsupervision, Coaching-Gruppen,
  • Kursberichte.

Der Kurs umfasst 294 AE zu je 45‘ (davon 150 AE außerhalb der Gruppe) entsprechend den Standards der KSA. Er wird von der DGfP anerkannt.

Dabei folgt die KSA dem theoretischen Ansatz von John Dewey:
„We do not learn from experience… we learn from reflecting on experience.“

Der Auswahltag findet am 17.06.26 per Zoom statt.

Termin: 26.04.2027 bis 30.04.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus, Landau

Eigenbeitrag: 100,00 €
Der Eigenbeitrag gesamt beträgt 600,00 €.

Weitere Termine:
Modul 1, 12.10.2026 bis 16.10.2026
Modul 2, 30.11.2026 bis 04.12.2026
Modul 3, 18.01.2027 bis 22.01.2027
Modul 4, 01.03.2027 bis 05.03.2027
Modul 6, 14.06.2027 bis 18.06.2027

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26.04.27 bis 08.05.27

Pastoralkolleg

Leitung: Ernst Michael Dörrfuß , Susanne Joos

101-2027

Sie haben die Möglichkeit, für 12 Tage aus ihrem pfarramtlichen Alltag herauszutreten und ihn aus der Distanz anzuschauen und zu reflektieren, zusammen mit KollegInnen und Kollegen aus Bayern und Württemberg.Im „Pastoralkolleg“ beleben Sie ihre spirituellen Quellen und kommen zu sich. Sie treten drei Schritte zurück, bestimmen den eigenen Standort und entwickeln neue Perspektiven. Dietrich Bonhoeffers „Gemeinsames Leben“ bildet die Magna Charta der Veranstaltung. Bleibendes Thema ist die pastorale Identität im Grundsätzlichen, aber auch im persönlichen Sinn.

Zum Kursprogramm gehören

  • Tagzeitgebete,
  • das Gespräch über die Bibel,
  • der pastoralpsychologisch begleitete Austausch von (Gemeinde-)Erfahrungen,
  • pastoraltheologische Impulse und kollegiale Beratung,
  • Studienfahrt, Studientag und Wandertag.

Wenn Sie teilnehmen, sind Sie gebeten, das Wochenende während des Kollegs und das darauffolgende Wochenende von dienstlichen Verpflichtungen freizuhalten.

Termin: 26.04.2027 bis 08.05.2027

Ort: Stift Bad Urach

Anmeldeschluss: 06.08.2026

Eigenbeitrag: 260,00 €

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27.04.27 bis 29.04.27

Ausbildung zur Freiwilligenkoordinator*in

Leitung: Tomke-Maillien Lübben , Carola Reifenhäuser

61-2027

Ehrenamtliches Engagement prägt das kirchliche Leben in Gemeinden, Einrichtungen und Projekten. Damit ehrenamtlich engagierte Menschen ihre Fähigkeiten gut einbringen können, braucht es verlässliche Ansprechpersonen, wertschätzende Begleitung und klare Strukturen.
Die Evangelische Kirche der Pfalz bietet deshalb eine Qualifizierung zur Ehrenamtskoordination an. Sie richtet sich an Menschen, die mit ehrenamtlich Engagierten zusammenarbeiten, Engagement fördern oder Strukturen für freiwillige Mitarbeit weiterentwickeln möchten.
Ehrenamtskoordination unterstützt dabei, Menschen für ein Engagement zu gewinnen, sie gut zu begleiten und ihre Mitarbeit langfristig zu stärken. Zugleich übernimmt sie eine wichtige Vermittlungsfunktion zwischen Leitung, hauptberuflich Tätigen und ehrenamtlich Engagierten.
Die Qualifizierung vermittelt praxisnahe Instrumente und Modelle für einen professionellen und wertschätzenden Umgang mit ehrenamtlich Engagierten. Im Basiskurs werden verschiedene Seminarmethoden eingesetzt und viele Werkzeuge der Freiwilligenkoordination direkt ausprobiert. So entsteht ein konkreter Nutzen für die Arbeit in Gemeinden, Einrichtungen und Projekten der Evangelischen Kirche der Pfalz.

Diese Fortbildung wird als FEA-FEB-Wahlpflichtkurs anerkannt.

Termin: 27.04.2027 bis 29.04.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 11.02.2027

Eigenbeitrag: 60,00 €

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12.05.27

Notfallseelsorge in Großschadenslagen Teil 1- Grundlagen

Leitung: Norman Roth , Matthias Orth

26-2027

Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 im Norden von Rheinland-Pfalz, Unfälle mit vielen Toten, Verletzten und Beteiligten, Amoklagen oder der aktuelle Krieg in der Ukraine zeigen uns, dass wir in der Notfallseelsorge sehr schnell auch mit großen und komplexen Einsatz-Lagen konfrontiert sein können. In solchen Situationen wirkt Notfallseelsorge im Katastrophenschutz mit und unterliegt dessen besonderen Anforderungen und Strukturen im Zusammenspiel mit verschiedenen Führungs- und Einsatzkräften. Der Fortbildungstag soll das Handeln von Notfallseelsorgenden in Großschadenslagen im Rahmen der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) grundlegend in den Blick nehmen, Orientierung bieten und anhand von Plan-Szenarien üben. Er dient sowohl zur ersten Zurüstung als auch zur Auffrischung und Erweiterung bestehender Kenntnisse.

Termin: 12.05.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 08.03.2027

Eigenbeitrag: 20,00 €

anmeldenauf die Merklisteauf der Merkliste

21.05.27 bis 22.05.27

Erste Hilfe für die Seele!

Neunteilige Ausbildung Notfallseelsorge 2027-2028

Modul 3

Leitung: Norman Roth , Matthias Orth

45-2027-3

Notfallseelsorge begleitet Menschen, die unvorhergesehene extreme seelische Belastungen bewältigen müssen. Das kann notwendig sein:
-bei schweren Unfällen
-nach dem plötzlichen Tod eines vertrauten Menschen
-beim Überbringen von Todesnachrichten
-nach einer Katastrophe
-nach einem Suizid (-versuch)
-nach Gewalttaten

Die Notfallseelsorge wird durch Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei alarmiert.
Grundlage der Notfallseelsorge ist das christliche Welt- und Menschenbild.
Die Ausbildung wendet sich an Interessierte, die sich auf dem herausfordernden Feld der Seelsorge qualifizieren und in einem Notfallseelsorgesystem in ihrer Wohnortnähe mitarbeiten wollen.
Wir suchen Menschen, die:
- sich engagieren möchten und sich gut in andere Menschen hineinversetzen können
-einer christlichen Kirche (ACK) angehören
-zum Ende der Ausbildung mindestens 23 Jahre alt sind
-die sich zur demokratischen Grundordnung bekennen
-psychische & physische Belastbarkeit mitbringen
-soziale Kompetenz und Teamfähigkeit besitzen
-für die ökumenische Offenheit & Achtung anderer Religionen, Weltanschauungen und Kulturen selbstverständlich sind
- eine gültige Fahrerlaubnis für einen Pkw mitbringen

Vor dem ersten Kursmodul erfolgt ein individuelles Eignungsgespräch mit den Interessentinnen und Interessenten.
Die Kurseinheiten beginnen jeweils freitags um 16.30 Uhr und enden samstags um 17.00 Uhr.
Wir erwarten die vollständige Teilnahme an allen Modulen.

26.-27. Februar 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 1: Was erwartet mich?
Interessenklärung eigene Motivation
Lehrgangsorganisation
Selbstverständnis der Notfallseelsorge beider Kirchen
Überbringen einer Todesnachricht

Nach dem Modul 1 erfolgt die verbindliche Anmeldung für die gesamte Ausbildung.

09.-10. April 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 2: Wie erleben Menschen Notfälle?
Ziele und Konzepte psychosozialer Unterstützung
Möglichkeiten & Grenze der NFS
Wie verstehen wir im Kontext der NFS kirchliches Handeln?
Stresstheorien – Umgang mit Einsatzstress
Einführung in die Psychotraumatologie

21.-22. Mai 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 3: Was brauchen Menschen in Notfällen?
Kommunikation in der Notfallseelsorge
Notfallseelsorge als Handlungskonzept, Einsatzschemata kennenlernen
Aufbau & Struktur eines Notfallseelsorgesystems
Sterben, Tod und Trauer, Trauerarbeit; Umgang mit Verstorbenen     

18.-19. Juni 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 4: Wo und wie trifft mich die Not?
Der angemessene Umgang mit Betroffenen anderer Kulturen – Interkulturelle Kompetenz
Vertiefung Psychotraumatologie
Welchen inneren Stress habe ich angesichts fehlender „Erklärungen“ (Theodizee)?

Individuelles, die Ausbildung begleitendes Reflexionsgespräch
Beginn der Hospitationsphase im NFS-System

27.-28. August 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 5: Welche Aufgaben habe ich im System?
Praxisreflexion
Organisationsstrukturen der NFS im Kontext der Organisationsstrukturen von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei, THW & DLRG
Notfallseelsorgende sind „Einsatzkräfte“
Spezielle Einsatzsituationen trainieren
Worte und Rituale (Teil 1)

22.-23. Oktober 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 6: Wenn wir mittendrin sind
Praxisreflexion
Komplexe Einsatzsituationen
Großschadenslagen
Schulamok/Schulnotfälle
Umgang mit besonderen Zielgruppen: Kinder, Senioren, Vermissende, Menschen mit (psychischen und körperlichen) Beeinträchtigungen
Rechtliche Rahmenbedingungen

26.-27. November 2027
Ort: Butenschoen-Haus Landau
Modul 7: Prävention und Erste-Hilfe-Kurs
Praxisreflexion
Nähe und Distanz in der Notfallseelsorge
Prävention von sexualisierter Gewalt
Erste-Hilfe-KurS

28.-29. Januar 2028
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 8: Vergewisserung gibt Sicherheit
Praxisreflexion
Spezielle Einsatzsituationen trainieren
Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen
Suizid und Umgang mit Schuld/Schuldgefühlen
Eigensicherung und Selbstfürsorge
Worte und Rituale (Teil 2)

17.-18. März 2028 Ort:
Priesterseminar, Speyer
Modul 9: Gerüstet sein
Praxisreflexion
Was nehme ich mit in den Einsatz?
Kursauswertung
Persönliche Bilanz

Abschlussgottesdienst mit kirchlicher Beauftragung nach dem letzten Modul
Über die Teilnahme an der Ausbildung entscheidet das individuelle Eignungsgespräch.

Termin: 21.05.2027 bis 22.05.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 23.10.2026

Eigenbeitrag: 0,00 €

Weitere Termine:
Modul 1, 26.02.2027 bis 27.02.2027
Modul 2, 09.04.2027 bis 10.04.2027
Modul 4, 18.06.2027 bis 19.06.2027
Modul 5, 27.08.2027 bis 28.08.2027
Modul 6, 22.10.2027 bis 23.10.2027
Modul 7, 26.11.2027 bis 27.11.2027
Modul 8, 28.01.2028 bis 29.01.2028
Modul 9, 17.03.2028 bis 18.03.2028

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24.05.27

Praxistag Handauflegen

Christliches Handauflegen im Vertrauen auf die Gegenwart Gottes

Leitung: Daniela Körber , Elke Echternkamp

39-2027

Handauflegen sucht und braucht Praxis.
Im Mittelpunkt dieses Tages stehen die Erfahrungen und Fragen der Teilnehmenden. Wir legen uns gegenseitig die Hände auf und reflektieren unsere Erfahrungen. Neue Impulse werden auch gegeben.
Alle, die bereits Seminare in dieser Richtung gemacht haben, bzw. das Handauflegen praktizieren sind herzlich willkommen.

Termin: 24.05.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 17.03.2027

Eigenbeitrag: 20,00 €

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24.05.27 bis 25.05.27

Dekane-Coaching

Referent*in: Prof. Dr. Elke Berninger-Schäfer

65-2027

Termin: 24.05.2027 bis 25.05.2027

Ort: Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 10.03.2027

Eigenbeitrag: 40,00 €

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31.05.27 bis 02.06.27

Zwischen Überleben und Profilieren"

Die ersten Jahre im Pfarramt und gemeindepädagogischen Dienst - Idendität, Rolle und Zusammenarbeit im Team bewusst gestalten

Leitung: Alexander Janka , Jürgen Effenberger

47-2027

Die ersten Jahre im Pfarramt und im gemeindepädagogischen Dienst sind von besonderen Herausforderungen geprägt: Hohe Motivation trifft auf große Erwartungen – von außen wie von innen. Es gibt die Freude am Gestalten und Ausprobieren, aber auch das Erleben, dass nicht alles gelingt, wie geplant. Inmitten von Termindruck und vielfältigen Aufgaben bleibt oft wenig Raum, innezuhalten und die eigene Rolle, Identität und Arbeitsweise zu reflektieren. Gerade diese Phase ist jedoch entscheidend für die berufliche Entwicklung: Nur selten ist die Möglichkeit, Weichen zu stellen und Neues zu erproben, so groß und der „Preis für Veränderungen“ so niedrig wie zu Beginn.

Die Fortbildung „‚Zwischen Überleben und Profilieren …‘ Die ersten Jahre im Pfarramt und gemeindepädagogischen Dienst“ lädt Pfarrer:innen und Gemeindepädagog:innen in ihren ersten Berufsjahren dazu ein, die eigene (religiöse) Biographie, Person und Identität im Kontext ihres Berufs zu reflektieren. Dabei spielt die kollegiale Gruppe eine zentrale Rolle: Sie dient als Resonanzraum, in dem Erfahrungen geteilt, Herausforderungen gemeinsam betrachtet und unterschiedliche Perspektiven fruchtbar gemacht werden.

Ein besonderer Fokus liegt auf Teamarbeit und Zusammenarbeit in der Gemeinde

  • Wie gelingt es, die eigenen Stärken konstruktiv ins Team einzubringen?
  • Welche Rolle nehme ich in Teams und Gremien ein, und wie wirkt diese auf andere?
  • Wo liegen Spannungsfelder zwischen individuellen Vorstellungen und gemeinschaftlichen Prozessen – und wie können sie produktiv genutzt werden? 

Die Teilnehmenden lernen, ihr Handeln sowohl in alltäglichen als auch in stressbeladenen Situationen bewusster wahrzunehmen, zu reflektieren und in der Gruppe zu besprechen. Dabei geht es nicht nur um persönliche Entwicklung, sondern auch darum, gemeinsame Arbeitsprozesse zu gestalten und tragfähige Formen der Zusammenarbeit aufzubauen.Ziel der Fortbildung ist es, zu einem möglichst frühen Zeitpunkt der Berufsbiographie ein klares, tragfähiges Profil pastoralen und pädagogischen Handelns zu entwickeln, persönliche Stärken und Kompetenzen zu erkennen und diese bewusst in die eigene Rolle wie auch in die Teamarbeit einzubringen. So wird eine Grundlage gelegt für eine nachhaltige, reflektierte und kooperative Berufspraxis.                                                          Die Fortbildung richtet sich ausdrücklich auch an Personen, die bereits in den letzten Jahren teilgenommen haben und ihre Entwicklungsschritte reflektieren möchten.

Diese Fortbildung wird als FEA-FEB-Wahlpflichtkurs anerkannt.

Termin: 31.05.2027 bis 02.06.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 17.03.2027

Eigenbeitrag: 60,00 €

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04.06.27 bis 13.06.27

Geistlich begleiten

Modul 3

Leitung: Daniela Körber , Susanne Schneider-Riede , Elke Maihöfer

90-2027-3

Was ist geistliche Begleitung?
Geistliche Begleitung will helfen, die persönliche Gottesbeziehung zu entdecken, zu klären und zu leben.Sie geht davon aus, dass eine Gottesbeziehung in Alltagserfahrungen und in den je eigenen Lebensweg hineinverwoben ist.

Geistliche Begleitung lädt ein:

  • die Beziehung zu sich selbst und zu andern klären und zu vertiefen,
  • die Beziehung, die Gott zu uns sucht, bewusster wahrzunehmen,
  • Schritte zu gehen, die Beziehung zu Gott im Alltag zu leben,
  • mehr Klarheit auf dem „inneren Weg" und Gewissheit im persönlichen Glaubens-leben zu gewinnen,
  • eine gemeinsame Suchbewegung, wohin Gottes Geist uns locken will, zu wagen.

Geistliche Begleitung findet klassisch in der Form von Einzelgesprächen statt die über einen längeren Zeitraum (etwa einmal im Monat) vereinbart werden.

Quellen und Ausrichtung der Weiterbildung:
Geistliche Begleitung knüpft an den Reichtum des christlichen Erfahrungsschatzes an:
an die Wüstenväter und Wüstenmütter, an die die mittelalterliche und spanische Mystik, Ignatius von Loyola und Theresa von Avila, Luther und Tersteegen bis zu Bonhoeffer. Dieser Traditionsstrom fließt bis heute, neue Entdeckungen sind immer wieder möglich. Ganz bewusst ist dieser Weiterbildungskurs „integrativ“ konzipiert:
Karmelitanische und ignatianische Spiritualität, die Tradition des Herzensgebet sowie spirituelle Körperarbeit durchziehen die Ausbildungsmodule.
In diesem Weiterbildungskurs wird die Begleitung von Menschen auf ihrem je eigenen geistlichen Weg eingeübt.

Zielgruppe
Diese Weiterbildung richtet sich an Hauptamtliche in der Landeskirche im Verkündigungsdienst. (Pfarrpersonen, Diakone und Diakoninnen, Gemeindepädagogen und Gemeindepädagoginnen) und an Ehrenamtliche. Teilnehmende aus anderen Konfessionen sind willkommen.

Teilnahmevoraussetzungen

Das Mindestalter für die Teilnahme am Kurs beträgt 30 Jahre. Es sollte Berufs-erfahrung vorliegen. Eine Anmeldung enthält die Verpflichtung, an allen Kurselementen teilzunehmen. Dazu gehören neben den 8 Kursmodulen auch regelmäßige Treffen von Regionalgruppen.
Während der Zeit der Weiterbildung sollen die Teilnehmer:innen zudem eine eigene geistliche Begleitung in Anspruch nehmen.
Die Weiterbildung setzt eine stabile psychische Verfassung und die Offenheit voraus, sich auf einen persönlichen geistlichen Prozess und spirituellen Übungsweg (Meditations- und Gebetszeiten) persönlich einzulassen.
Ehrenamtliche sollten möglichst eine Seelsorgeausbildung bzw. Ausbildung in Gesprächsführung absolviert haben.
Die Teilnahme an der Weiterbildung sollte erfolgen, wenn eine grundsätzliche Bereitschaft besteht, nach dem Kurs eine Geistliche Begleitung in der jeweiligen Landeskirche anzubieten.

Der Auswahltag findet am 22.09.26 im Kloster Neustadt statt.

Termin: 04.06.2027 bis 13.06.2027

Ort: Kloster Jakobsberg

Anmeldeschluss: 25.06.2026

Eigenbeitrag: 200,00 €
Eigenbeitrag gesamt 760,00 €

Weitere Termine:
Modul 1, 23.11.2026 bis 26.11.2026
Modul 2, 25.01.2027 bis 28.01.2027
Modul 4, 27.09.2027 bis 30.09.2027
Modul 5, 27.01.2028 bis 30.01.2028
Modul 6, 08.05.2028 bis 11.05.2028
Modul 7, 25.09.2028 bis 28.09.2028
Modul 8, 13.11.2028 bis 16.11.2028

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07.06.27 bis 11.06.27

Aufbaukurs systemische Seelsorge

Modul 6

Leitung: Sigrid Krauss , Dr. phil. Günther Emlein

57-2027-6

Der Aufbaukurs „Systemisch orientierte Seelsorge“ dient der Vertiefung der Themen des Grundkurses. Solche sind

  • die Erweiterung seelsorglicher Kompetenz,
  • das Kennenlernen und Einüben besonderer Gesprächssettings, z.B. Gespräche mit mehreren Personen, Konfliktgespräche, etc.,
  • die Verbreiterung der Systemtheoriebasis und deren Implikationen für die eigene Praxis.

Der Kurs nimmt weiterhin spezielle Themen der Seelsorge auf:

  • Umgang mit individuellen Eigenheiten (Diagnosen usw.) und kommunikativen Herausforderungen (z.B. Suizid, Traumatisierung),
  • kulturelle Diversität und interkultureller Dialog,
  • Paare und Familien in der Seelsorge,
  • Gerechtigkeitsfragen in der Seelsorge, Schuld und Vergebung,
  • Selbstfürsorge: Abgrenzung Beruf/ Privatleben, Selbstbilder und Glaubenssätze, Alltagssexismus.

Für die eigene theologische Profilschärfung ist der systemtheoretische Blick auf „Religion als Kontingenzbearbeitung“ ein zentraler Beitrag. Textbearbeitung anhand systemtheoretischer Prämissen und u.a. der Dekonstruktion Jacques Derridas werden vorgestellt und für das eigene Predigen nutzbar gemacht.

Neuere systemtheoretische Überlegungen zum Alleinstellungsmerkmal der Seelsorge und dessen Unterscheidung von Psychotherapie und Beratung einerseits und Kirche und Gemeinde als Organisation andererseits werden anhand von Fallbeispielen diskutiert.

Methodisch steht im Mittelpunkt das Lernen im Ausprobieren (Rollenspiele, Inszenierungen, Teilearbeit, Aufstellungen etc.), die Bearbeitung eigener Coachingthemen sowie die Theorie- Praxisvernetzung.

Bestandteil des Kurses ist die Erarbeitung und Vorstellung eines Praxisprojektes.

Zugangsvoraussetzungen: Kenntnisse zur systemischen Praxis, üblicherweise erworben durch die Teilnahme an einer Langzeitfortbildung im Bereich Seelsorge und Beratung. Einzelabsprachen über Äquivalente sind möglich. 

Die Auswahlgespräche finden am 15.06.26 im Butenschoen-Haus in Landau statt.

Termin: 07.06.2027 bis 11.06.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus, Landau

Eigenbeitrag: 100,00 €
Der Eigenbeitrag gesamt beträgt 600,00 €.

Weitere Termine:
Modul 2, 23.11.2026 bis 27.11.2026
Modul 3, 25.01.2027 bis 29.01.2027
Modul 4, 08.03.2027 bis 12.03.2027
Modul 5, 19.04.2027 bis 23.04.2027

14.06.27 bis 18.06.27

Fraktionierter 6-Wochen-KSA-Kurs

Modul 6

Leitung: Martin Risch , Melanie Gehrke-Marolt

62-2027-6

In kirchlicher Arbeit stehen wir in allen Feldern vor großen Veränderungen. Der KSA-Kurs bietet die Möglichkeit, Kompetenzen in Kommunikation und Beziehungsgestaltung für die Seelsorge zu erweitern. Sie können sich im vertraulichen Rahmen über Formen der Praxisreflexion und Selbsterfahrung weiterentwickeln. Sie lernen, sich selbst und andere besser zu verstehen sowie mit den eigenen Bedürfnissen und denen anderer angemessen umzugehen.

Neben den klassischen KSA-Elementen setzen wir einen Akzent auf die körper-basierte konzentrative Bewegungs-Therapie (KBT).Die Reflexion beruflicher Praxis geschieht u.a. im Blick auf:

  • Pastorale Identität, Haltung, Rolle,
  • Kommunikation, Gesprächsführung, Wahrnehmen,
  • Hermeneutik, Rituale, Ethik,
  • Struktur, Organisation des Arbeitsfeldes (Systemischer Ansatz),
  • Entwicklung eigener Seelsorgekonzeption,
  • Wechselwirkung von eigener Persönlichkeit, Spiritualität, Seelsorgepraxis.

Dazu dienen die Arbeitsformen

  • Seelsorgliche Arbeit im eigenen Praxisfeld,
  • Protokollanalysen, Fallbesprechungen (täglich),
  • Selbsterfahrung i. d. Gruppe (täglich),
  • Predigtbesprechungen,
  • Theorie,
  • Einzelsupervision, Coaching-Gruppen,
  • Kursberichte.

Der Kurs umfasst 294 AE zu je 45‘ (davon 150 AE außerhalb der Gruppe) entsprechend den Standards der KSA. Er wird von der DGfP anerkannt.

Dabei folgt die KSA dem theoretischen Ansatz von John Dewey:
„We do not learn from experience… we learn from reflecting on experience.“

Der Auswahltag findet am 17.06.26 per Zoom statt.

Termin: 14.06.2027 bis 18.06.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus, Landau

Eigenbeitrag: 100,00 €
Der Eigenbeitrag gesamt beträgt 600,00 €.

Weitere Termine:
Modul 1, 12.10.2026 bis 16.10.2026
Modul 2, 30.11.2026 bis 04.12.2026
Modul 3, 18.01.2027 bis 22.01.2027
Modul 4, 01.03.2027 bis 05.03.2027
Modul 5, 26.04.2027 bis 30.04.2027

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18.06.27 bis 19.06.27

Erste Hilfe für die Seele!

Neunteilige Ausbildung Notfallseelsorge 2027-2028

Modul 4

Leitung: Norman Roth , Matthias Orth

45-2027-4

Notfallseelsorge begleitet Menschen, die unvorhergesehene extreme seelische Belastungen bewältigen müssen. Das kann notwendig sein:
-bei schweren Unfällen
-nach dem plötzlichen Tod eines vertrauten Menschen
-beim Überbringen von Todesnachrichten
-nach einer Katastrophe
-nach einem Suizid (-versuch)
-nach Gewalttaten

Die Notfallseelsorge wird durch Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei alarmiert.
Grundlage der Notfallseelsorge ist das christliche Welt- und Menschenbild.
Die Ausbildung wendet sich an Interessierte, die sich auf dem herausfordernden Feld der Seelsorge qualifizieren und in einem Notfallseelsorgesystem in ihrer Wohnortnähe mitarbeiten wollen.
Wir suchen Menschen, die:
- sich engagieren möchten und sich gut in andere Menschen hineinversetzen können
-einer christlichen Kirche (ACK) angehören
-zum Ende der Ausbildung mindestens 23 Jahre alt sind
-die sich zur demokratischen Grundordnung bekennen
-psychische & physische Belastbarkeit mitbringen
-soziale Kompetenz und Teamfähigkeit besitzen
-für die ökumenische Offenheit & Achtung anderer Religionen, Weltanschauungen und Kulturen selbstverständlich sind
- eine gültige Fahrerlaubnis für einen Pkw mitbringen

Vor dem ersten Kursmodul erfolgt ein individuelles Eignungsgespräch mit den Interessentinnen und Interessenten.
Die Kurseinheiten beginnen jeweils freitags um 16.30 Uhr und enden samstags um 17.00 Uhr.
Wir erwarten die vollständige Teilnahme an allen Modulen.

26.-27. Februar 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 1: Was erwartet mich?
Interessenklärung eigene Motivation
Lehrgangsorganisation
Selbstverständnis der Notfallseelsorge beider Kirchen
Überbringen einer Todesnachricht

Nach dem Modul 1 erfolgt die verbindliche Anmeldung für die gesamte Ausbildung.

09.-10. April 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 2: Wie erleben Menschen Notfälle?
Ziele und Konzepte psychosozialer Unterstützung
Möglichkeiten & Grenze der NFS
Wie verstehen wir im Kontext der NFS kirchliches Handeln?
Stresstheorien – Umgang mit Einsatzstress
Einführung in die Psychotraumatologie

21.-22. Mai 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 3: Was brauchen Menschen in Notfällen?
Kommunikation in der Notfallseelsorge
Notfallseelsorge als Handlungskonzept, Einsatzschemata kennenlernen
Aufbau & Struktur eines Notfallseelsorgesystems
Sterben, Tod und Trauer, Trauerarbeit; Umgang mit Verstorbenen     

18.-19. Juni 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 4: Wo und wie trifft mich die Not?
Der angemessene Umgang mit Betroffenen anderer Kulturen – Interkulturelle Kompetenz
Vertiefung Psychotraumatologie
Welchen inneren Stress habe ich angesichts fehlender „Erklärungen“ (Theodizee)?

Individuelles, die Ausbildung begleitendes Reflexionsgespräch
Beginn der Hospitationsphase im NFS-System

27.-28. August 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 5: Welche Aufgaben habe ich im System?
Praxisreflexion
Organisationsstrukturen der NFS im Kontext der Organisationsstrukturen von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei, THW & DLRG
Notfallseelsorgende sind „Einsatzkräfte“
Spezielle Einsatzsituationen trainieren
Worte und Rituale (Teil 1)

22.-23. Oktober 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 6: Wenn wir mittendrin sind
Praxisreflexion
Komplexe Einsatzsituationen
Großschadenslagen
Schulamok/Schulnotfälle
Umgang mit besonderen Zielgruppen: Kinder, Senioren, Vermissende, Menschen mit (psychischen und körperlichen) Beeinträchtigungen
Rechtliche Rahmenbedingungen

26.-27. November 2027
Ort: Butenschoen-Haus Landau
Modul 7: Prävention und Erste-Hilfe-Kurs
Praxisreflexion
Nähe und Distanz in der Notfallseelsorge
Prävention von sexualisierter Gewalt
Erste-Hilfe-KurS

28.-29. Januar 2028
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 8: Vergewisserung gibt Sicherheit
Praxisreflexion
Spezielle Einsatzsituationen trainieren
Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen
Suizid und Umgang mit Schuld/Schuldgefühlen
Eigensicherung und Selbstfürsorge
Worte und Rituale (Teil 2)

17.-18. März 2028 Ort:
Priesterseminar, Speyer
Modul 9: Gerüstet sein
Praxisreflexion
Was nehme ich mit in den Einsatz?
Kursauswertung
Persönliche Bilanz

Abschlussgottesdienst mit kirchlicher Beauftragung nach dem letzten Modul
Über die Teilnahme an der Ausbildung entscheidet das individuelle Eignungsgespräch.

Termin: 18.06.2027 bis 19.06.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 23.10.2026

Eigenbeitrag: 0,00 €

Weitere Termine:
Modul 1, 26.02.2027 bis 27.02.2027
Modul 2, 09.04.2027 bis 10.04.2027
Modul 3, 21.05.2027 bis 22.05.2027
Modul 5, 27.08.2027 bis 28.08.2027
Modul 6, 22.10.2027 bis 23.10.2027
Modul 7, 26.11.2027 bis 27.11.2027
Modul 8, 28.01.2028 bis 29.01.2028
Modul 9, 17.03.2028 bis 18.03.2028

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19.08.27 bis 20.08.27

Religionsunterricht in der Grundschule

Religionspädagogisches Begleitprogramm

Leitung: Horst Heller , Jasmin Coenen , Sandra Stolz-Kipper

29-2027

Religion zu unterrichten stellt in der Praxis eine außerordentlich komplexe Herausforderung dar. Im Gemeindepfarramt fordert die Unterrichtsvorbereitung viel Zeit und der Unterricht viel Energie. Die Fortbildung möchte Gemeindepfarrerinnen und Gemeindepfarrern einen Teil der Unterrichtsvorbereitung abnehmen und sie methodisch und didaktisch stärken. Sie setzt sich zusammen aus einem thematisch-methodischen Teil sowie dem Kennenlernen vollständig ausgearbeiteter Unterrichtsreihen, die die Teilnehmenden in ihren Klassen durchführen können. Begleitend zur Fortbildung werden Unterrichtsbesuche durch die Leitung angeboten und empfohlen.
Die Fortbildung ist unterrichtsbegleitend. Eine Zulassung ist nur möglich, wenn Sie selbst in der Grundschule unterrichten. In diesem Rahmen steht die Veranstaltung allen Interessierten offen und kann sowohl im Rahmen der Fortbildung in den ersten Amtsjahren (FEA) als Pflichtkurs, als auch als Auffrischungskurs von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen besucht werden.

Übersicht über die Inhalte 
Thematisch-methodischer Teil: Umgang mit Unterrichtsstörungen, Classroom Management, die Rolle als Lehrperson.
Didaktisch-unterrichtspraktischer Teil:Arbeiten mit www.relinetz.de, Jakob und Esau, Schöpfung.
Weitere Unterrichtsvorschläge nach Wunsch der Teilnehmenden.

Termin: 19.08.2027 bis 20.08.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 05.06.2027

Eigenbeitrag: 40,00 €

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21.08.27

Notfallseelsorge im Einsatzraum Schule

Leitung: Norman Roth , Matthias Orth

31-2027

Notfallseelsorge/PSNV-Einsätze in der Schule sind meist herausfordernd und komplex mit vielen Betroffenen unterschiedlicher Kreise. Zudem unterliegt das System Schule eigenen Regeln und Krisenplänen. Hier braucht es ein gutes und umsichtiges Miteinander unterschiedlicher Akteure, auch zwischen Notfallseelsorge und Schulseelsorge. Der Fortbildungstag frischt Kenntnisse zur Notfallseelsorge im Einsatzraum Schule auf, vertieft sie und übt sie anhand von Praxisbeispielen direkt in einer Schule ein.

Termin: 21.08.2027

Ort: IGS Ernst-Bloch in Ludwigshafen

Anmeldeschluss: 20.06.2027

Eigenbeitrag: 20,00 €

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21.08.27

Pop/ Gospelchorleitung

Leitung: Maurice Croissant , Tobias Markutzik

22-2027

Wie bekommt man eine singende Gruppe zum Grooven? Das können Sie hier lernen und erleben. Hierfür braucht es eine spezielle Probenmethodik, Schlagtechnik und Stimmbildung. Außerdem lernen Sie Pop- und Gospelliteratur kennen. Hinzu kommen fundierte Informationen zur Harmonik im Popularmusikbereich, zum Instrumentarium und zum Equipment.

Termin: 21.08.2027

Ort: Gemeindehaus der Prot. Kirche Otterbach

Anmeldeschluss: 15.06.2027

Eigenbeitrag: 20,00 €

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23.08.27 bis 25.08.27

Psychosoziale und seelsorgliche Begleitung nach Traumata

Leitung: Daniela Körber , Dr. Elke Seifert

18-2027

In seelsorgerlichen Handlungsfeldern begegnen wir immer wieder Menschen mit traumatischen Erfahrungen. Sie kämpfen häufig mit Erinnerungen, Einsamkeit, Ohnmacht, Angst und innerer Leere. Die Auswirkungen von Traumata prägen das Alltagsleben der Betroffenen meist nachhaltig und fordern uns in professionellen Begleitungs-, Beratungs- und Beziehungszusammenhängen besonders heraus.

Das Seminar zielt darauf ab, Erkenntnisse aus der Psychotraumatologie, Theologie und die seelsorgerlichen und psychosozialen Handlungsfeldern in der Praxis miteinander zu verschränken. Es wird praktisches Wissen über die Begegnung und Gesprächsführung mit traumatisierten Menschen vermittelt. Traumata erschüttern nicht nur das Vertrauen in sich selbst und in andere Menschen und wirken sich so auf die Beziehungsfähigkeit aus. Auch ein eventuell vorhandenes Vertrauen in Gott oder eine höhere Macht werden in Mittleidenschaft gezogen. Damit zusammenhängende theologische und spirituelle Fragen werden erörtert und nach Antworten gesucht.
Diese Fortbildung wird als FEA-FEB-Wahlpflichtkurs anerkannt.

Termin: 23.08.2027 bis 25.08.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 09.06.2027

Eigenbeitrag: 60,00 €

anmeldenauf die Merklisteauf der Merkliste

27.08.27 bis 28.08.27

Erste Hilfe für die Seele!

Neunteilige Ausbildung Notfallseelsorge 2027-2028

Modul 5

Leitung: Norman Roth , Matthias Orth

45-2027-5

Notfallseelsorge begleitet Menschen, die unvorhergesehene extreme seelische Belastungen bewältigen müssen. Das kann notwendig sein:
-bei schweren Unfällen
-nach dem plötzlichen Tod eines vertrauten Menschen
-beim Überbringen von Todesnachrichten
-nach einer Katastrophe
-nach einem Suizid (-versuch)
-nach Gewalttaten

Die Notfallseelsorge wird durch Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei alarmiert.
Grundlage der Notfallseelsorge ist das christliche Welt- und Menschenbild.
Die Ausbildung wendet sich an Interessierte, die sich auf dem herausfordernden Feld der Seelsorge qualifizieren und in einem Notfallseelsorgesystem in ihrer Wohnortnähe mitarbeiten wollen.
Wir suchen Menschen, die:
- sich engagieren möchten und sich gut in andere Menschen hineinversetzen können
-einer christlichen Kirche (ACK) angehören
-zum Ende der Ausbildung mindestens 23 Jahre alt sind
-die sich zur demokratischen Grundordnung bekennen
-psychische & physische Belastbarkeit mitbringen
-soziale Kompetenz und Teamfähigkeit besitzen
-für die ökumenische Offenheit & Achtung anderer Religionen, Weltanschauungen und Kulturen selbstverständlich sind
- eine gültige Fahrerlaubnis für einen Pkw mitbringen

Vor dem ersten Kursmodul erfolgt ein individuelles Eignungsgespräch mit den Interessentinnen und Interessenten.
Die Kurseinheiten beginnen jeweils freitags um 16.30 Uhr und enden samstags um 17.00 Uhr.
Wir erwarten die vollständige Teilnahme an allen Modulen.

26.-27. Februar 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 1: Was erwartet mich?
Interessenklärung eigene Motivation
Lehrgangsorganisation
Selbstverständnis der Notfallseelsorge beider Kirchen
Überbringen einer Todesnachricht

Nach dem Modul 1 erfolgt die verbindliche Anmeldung für die gesamte Ausbildung.

09.-10. April 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 2: Wie erleben Menschen Notfälle?
Ziele und Konzepte psychosozialer Unterstützung
Möglichkeiten & Grenze der NFS
Wie verstehen wir im Kontext der NFS kirchliches Handeln?
Stresstheorien – Umgang mit Einsatzstress
Einführung in die Psychotraumatologie

21.-22. Mai 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 3: Was brauchen Menschen in Notfällen?
Kommunikation in der Notfallseelsorge
Notfallseelsorge als Handlungskonzept, Einsatzschemata kennenlernen
Aufbau & Struktur eines Notfallseelsorgesystems
Sterben, Tod und Trauer, Trauerarbeit; Umgang mit Verstorbenen     

18.-19. Juni 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 4: Wo und wie trifft mich die Not?
Der angemessene Umgang mit Betroffenen anderer Kulturen – Interkulturelle Kompetenz
Vertiefung Psychotraumatologie
Welchen inneren Stress habe ich angesichts fehlender „Erklärungen“ (Theodizee)?

Individuelles, die Ausbildung begleitendes Reflexionsgespräch
Beginn der Hospitationsphase im NFS-System

27.-28. August 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 5: Welche Aufgaben habe ich im System?
Praxisreflexion
Organisationsstrukturen der NFS im Kontext der Organisationsstrukturen von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei, THW & DLRG
Notfallseelsorgende sind „Einsatzkräfte“
Spezielle Einsatzsituationen trainieren
Worte und Rituale (Teil 1)

22.-23. Oktober 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 6: Wenn wir mittendrin sind
Praxisreflexion
Komplexe Einsatzsituationen
Großschadenslagen
Schulamok/Schulnotfälle
Umgang mit besonderen Zielgruppen: Kinder, Senioren, Vermissende, Menschen mit (psychischen und körperlichen) Beeinträchtigungen
Rechtliche Rahmenbedingungen

26.-27. November 2027
Ort: Butenschoen-Haus Landau
Modul 7: Prävention und Erste-Hilfe-Kurs
Praxisreflexion
Nähe und Distanz in der Notfallseelsorge
Prävention von sexualisierter Gewalt
Erste-Hilfe-KurS

28.-29. Januar 2028
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 8: Vergewisserung gibt Sicherheit
Praxisreflexion
Spezielle Einsatzsituationen trainieren
Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen
Suizid und Umgang mit Schuld/Schuldgefühlen
Eigensicherung und Selbstfürsorge
Worte und Rituale (Teil 2)

17.-18. März 2028 Ort:
Priesterseminar, Speyer
Modul 9: Gerüstet sein
Praxisreflexion
Was nehme ich mit in den Einsatz?
Kursauswertung
Persönliche Bilanz

Abschlussgottesdienst mit kirchlicher Beauftragung nach dem letzten Modul
Über die Teilnahme an der Ausbildung entscheidet das individuelle Eignungsgespräch.

Termin: 27.08.2027 bis 28.08.2027

Ort: Priesterseminar St. German, Speyer

Anmeldeschluss: 23.10.2026

Eigenbeitrag: 0,00 €

Weitere Termine:
Modul 1, 26.02.2027 bis 27.02.2027
Modul 2, 09.04.2027 bis 10.04.2027
Modul 3, 21.05.2027 bis 22.05.2027
Modul 4, 18.06.2027 bis 19.06.2027
Modul 6, 22.10.2027 bis 23.10.2027
Modul 7, 26.11.2027 bis 27.11.2027
Modul 8, 28.01.2028 bis 29.01.2028
Modul 9, 17.03.2028 bis 18.03.2028

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01.09.27 bis 03.09.27

Offenes Textatelier

Leitung: Jörn Dege

56-2027

In diesem Kurs stehen Ihre eigenen Texte im Mittelpunkt – ob Predigten, Andachten, Erzählungen, Essays, Gedichte oder Miniaturen. Es gibt kein festes Programm: Ziel ist es, im Schreiben voranzukommen und den eigenen Stil weiterzuentwickeln. Gemeinsam analysieren wir Ihre vorab eingesandten Texte, lesen verwandte Beispiele aus der Literatur und machen weiterführende Schreibübungen. Dabei richten wir den Blick stets auf Ihre individuellen Stärken – und auf die Freude, sich beim Schreiben selbst zu überraschen.

Das Institut für kirchliche Fortbildung zahlt die Kursgebühr und die Fahrtkosten.
Die Teilnehmenden zahlen die Kosten für Übernachtung und Verpflegung.

Termin: 01.09.2027 bis 03.09.2027

Ort: Theologisches Zentrum, Braunschweig

Eigenbeitrag: 0,00 €

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02.09.27 bis 03.09.27

FEA-FEB-Pflichtkurs: 3-2-1-Tagung

Gesamttagung der gemeinsamen Eingangsphase von PfarrerInnen und PädagogInnen

Leitung: Dr. Steffen Schramm , Roland Braune

98-2027

3 Jahrgänge – 2 Tage – 1 Thema: diese Tagung bietet die Möglichkeit, in einer Gruppe neuer und junger Kolleginnen und Kollegen berufliche Herausforderungen und Zukunftsfragen unserer Kirche zu beraten. Das Thema wird jeweils auf der vorherigen Tagung gemeinsam festgelegt. Nähere Informationen folgen.

Termin: 02.09.2027 bis 03.09.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 20.06.2026

Eigenbeitrag: 0,00 €

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04.09.27 bis 07.09.27

Lasst uns Gehende bleiben- allein, zusammen, mit Gott

Pilgern auf dem Lutherweg

Leitung: Daniela Körber , Anja Bein

99-2027

Wir pilgern auf den Spuren Martin Luthers, auf dem Lutherweg von Worms bis nach Nauheim. Durch Weinberge und Hohlwege ohne nennenswerte Höhen. Die Strecken sind dafür aber eher länger und wir werden ca. vier Stunden reine Wanderzeit haben.
Auf unseren Wegen erleben wir miteinander geistliche Impulse und Körperübungen. Dabei gewinnen wir Abstand vom Alltag, tauschen uns aus, entdecken Kraftquellen – und erleben Augenblicke, die uns auch innerlich verändern werden … Wir freuen uns auf den Weg mit Ihnen und euch!
Wir übernachten in Hotels mit Frühstück, Tagesverpflegung und Abendessen.
Zum Wandern unerlässlich ist gutes Schuhwerk (eher Walking- oder Treckingschuhe als Wanderschuhe, da es sich größtenteils um befestigte Wege handelt), entsprechend der Witterung angepasste Kleidung, Rucksack, Wechselkleidung, Regen- und Sonnenschutz, Trinkflasche.
Anreise privat nach Worms, Rückreise ab Nauheim.

Zur Info: In den kommenden Jahren wollen wir gerne den Lutherweg zu Ende laufen.

Tag 1: Start in Worms (9 h); Pilgerwanderung durch die Weinberge bis Osthofen; 17,7km; Übernachtung im Landhotel Zum Schwanen.

Tag 2: Wir laufen von Osthofen nach Guntersblum; 18,7 km; Übernachtung im Hotel Schlafgut/Domhof.

Tag 3: Unser Weg führt uns von Guntersblum über Oppenheim nach Trebur; 18 km plus Fahrt mit dem Bus, Übernachtung im Hotel Zum Erker.

Tag 4: Gottesdienst und Pilgerweg von Trebur nach Nauheim; 5,3 km; Rückfahrt nachmittags.

Die Fortbildung findet in Kooperation mit dem MÖD statt.

Termin: 04.09.2027 bis 07.09.2027

Ort: Landhotel Zum Schwanen- Osthofen, Hotel Schlafgut Domhof- Guntersblum, Hotel Zum Erker- Trebur

Anmeldeschluss: 24.05.2027

Eigenbeitrag: 80,00 €

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13.09.27 bis 15.09.27

Christliches Handauflegen im Vertrauen auf die Gegenwart Gottes

1

Leitung: Elke Echternkamp , Daniela Körber

5-2027-1

An Gottes Segen ist alles gelegen – das Gespür dafür ist in uns Menschen nach wie vor vorhanden. „Wo Segen in Vollmacht vermittelt wird, können Kranke geheilt, Lebensmüde beflügelt, Sterbende befriedet und Trauernde getröstet werden.“ (M. Josuttis)
Der Weg zum christlichen Handauflegen in kontemplativer Haltung ist eine Segenshandlung und ein Weg des inneren Wachsens sowohl auf persönlicher als auch spiritueller Ebene. Deshalb handelt es sich bei diesen vier Modulen nicht um Vermitteln einer Technik des Auflegens, sondern zum einen darum, sich für göttliche Segenskraft öffnen zu können, die Heilung auf tiefsten Ebenen im Menschen auslösen kann. Und zum andern darum, mit dem, was in uns und den Segensuchenden geschieht, reflektiert umgehen zu lernen.
Christliches Handauflegen in der Stille setzt einen Reifungsprozess voraus, um etwas von der Vollmacht, von der Josuttis spricht, zu ahnen.
Dem wollen wir auf die Spur kommen.

Modul l:
M. Kaleko: ,,Mir flog die Seele fort, vom Schmerz versehrt, - und ist noch immer nicht zurückgekehrt."
- Heilwerden an Leib und Seele, eine uralte Sehnsucht.
- Geschichtlicher Überblick von den Anfängen bis in die praktizierte Gegenwart.
- Grundlagen des christlichen Handauflegens.
- Theologisch-spirituelle Reflexion.
- Sammeln von ersten Erfahrungen, auch unter dem Aspekt der Vaterunser-Bitte:  dein Wille geschehe.

Modul 2:
M. Kaleko: ,,Einer ist da, der mich denkt, der mich atmet, der mich lenkt, der mich schafft und meine Welt, der mich trägt und der mich hält. Wer ist dieser Irgendwer? Ist er ich? Bin ich er?"
- Vertiefung des spirituellen Weges durch inneres Erforschen
  (Dyadenarbeit und Rollenspiel).
- Die fünf Prioritäten eines spirituellen Weges nach Jalics.
- Körperstellen, die beim Handauflegen besonders berücksichtigt werden und die    damit verbundenen Lebensthemen.

Modul 3:
M. Kaleko: ,,Bedenke: den eigenen Tod stirbt man nur, mit dem Tod der Andern muss man leben!"
- Auseinandersetzung mit dem eigenen und fremden Sterben: Palliatives  Handauflegen.

Modul 4:
M. Kaleko: ,,Weil es nicht vollkommen ist, meinen sie, es sei kein Meisterwerk.
Die Welt ist auch nicht vollkommen und doch ist sie eines Meisters Werk."
- Methodische Freiheit in Grenzen.
- Reflektieren einer möglichen eigenen Praxis des Handauflegens.

Termin: 13.09.2027 bis 15.09.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 30.06.2027

Eigenbeitrag: 240,00 €
Der Gesamteigenbeitrag beträt 240,00 €.

Weitere Termine:
2, 08.11.2027 bis 10.11.2027
3, 07.02.2028 bis 09.02.2028
4, 29.05.2028 bis 31.05.2028

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14.09.27

Und dann hat mir der Jubilar an den Po gefasst

Umgang mit Grenzüberschreitungen im kirchlich beruflichen Kontext

Leitung: Annette Heinemeyer , Sabine Hofäcker

35-2027

Das ist das tägliche Geschäft von Pfarrerinnen und Gemeindediakoninnen: in Kontakt und Beziehung sein mit Menschen. Vertrauensvolle Gespräche führen und anbieten. In Arbeitszusammenhängen sich mit anderen Haupt- und Ehrenamtlichen treffen und an gemeinsamen Projekten arbeiten. Und dann passiert so etwas:

  • Bei der Verabschiedung nach der Presbyteriumssitzung hat die Pfarrerin plötzlich eine Hand auf ihrer Brust.
  • Nach der Sitzung des Mitarbeitendenkreises am Abend machst du dich auf den Heimweg. Der ehrenamtliche Vorsitzende schließt sich dir an, er habe doch den gleichen Weg. Plötzlich nimmt er deine Hand, führt sie zum Mund und küsst sie.

Grenzüberschreitung, Grenzverletzung, Anmache, Übergriffe, sexualisierte Gewalt – Frauen erleben das in ihrem Leben, wissen von den Erfahrungen anderer Frauen, kennen Kolleginnen und Freundinnen, denen das passiert. Auch in der Kirche.
Wir möchten für kleine Gruppen von Frauen (maximal sieben Frauen) die Möglichkeit bieten, sich über solche und ähnliche Erfahrungen auszutauschen und konkrete Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und auszuprobieren.

Termin: 14.09.2027

Ort: Kloster Neustadt

Anmeldeschluss: 06.07.2027

Eigenbeitrag: 20,00 €

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15.09.27 bis 17.09.27

Persönlich werden

Online-Seminar

Leitung: Jörn Dege

41-2027

Etwas von sich selbst zu zeigen – das gehört zu den stärksten Möglichkeiten, die Sprache bietet. Die eigene Biografie ist die wichtigste Quelle für das Erzählen und bildet die Grundlage für wirkungsvolle Texte. Doch wie gelingt es, sprachlich auf Erinnerungen zuzugreifen? Wie entstehen daraus eigenständige literarische Texte? Wir beschäftigen uns damit, wie das Autobiografische Teil einer Predigt oder Andacht wird – ohne dabei die Gefahren aus dem Blick zu verlieren, die das mit sich bringen kann.

Termin: 15.09.2027 bis 17.09.2027

Ort: Online-Seminar

Eigenbeitrag: 90,00 €

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20.09.27 bis 21.09.27

Selbstführung und Work-Life-Balance im Beruf

Leitung: Michael Erlenwein

75-2027

Eine gute Lebensbalance ist für Pfarrer*innen und Religionspädagog*innen oftmals eine große Herausforderung. Ihr beruflicher Alltag ist meist zeitlich nicht so getaktet wie in anderen Berufen und reicht an vielen Tagen in den Freizeitbereich mit hinein. Die Ansprüche und die Erwartungen der Gemeinde sind scheinbar „allgegenwärtig“ und wird für die Pfarrer*innen durch das Wohnen im Pfarrhaus noch verstärkt.
Um unter diesen Voraussetzungen dauerhaft gesund zu bleiben, ist es wichtig, von Anfang auf eine gute Selbstführung und Selbstfürsorge zu achten. In dieser Fortbildung erhalten Sie wichtige Impulse und praktisches Handwerkzeug zum Thema Selbstführung und Lebensbalance. Sie reflektieren aber auch Ihre Rolle und die Erwartungen von außen sowie notwendige persönliche Grenzen. Darüber hinaus tauschen Sie sich mit anderen Teilnehmer*innen aus und stärken sich gegenseitig.
Ebenso besteht die Möglichkeit, eine Einführung in den Aufgabenplaner der Ev. Kirche der Pfalz zu erhalten oder mit einem anderen Tool zur Planung der eigenen Arbeitszeit zu arbeiten.
Nach ca. acht Wochen werden die Teilnehmer*innen zu einer halbtägigen Auswertungsrunde im Zoom-Format eingeladen, in der wir die in der Zwischenzeit gemachten Erfahrungen auswerten wollen.
Diese Fortbildung wird als FEA-FEB-Wahlpflichtkurs anerkannt.

Termin: 20.09.2027 bis 21.09.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 07.07.2027

Eigenbeitrag: 40,00 €

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20.09.27 bis 21.09.27

Theologische Werkstatt 2027

Thema: Klangraum Bibel

Leitung: Dr. Sigrun Welke-Holtmann , Dr. Young-Mi Lee

Referent*in: Prof. Dr. Harald Schroeter-Wittke

30-2027

Jeder Mensch ist ein Künstler (Schleiermacher / Beuys). Niemand ist unmusikalisch. Ouden aphonon – Nihil est sine sono – Nichts ist ohne Klang (1. Kor. 14,10)
Bibeltexte sind Klangräume, weil sie körperlich agiert und aufgenommen werden. Anhand von 1. Kön 19 (Elia in der Wüste und am Horeb) werden Möglichkeiten erkundet, einen Text gemeinsam zum Klingen zu bringen. Niemand benötigt dazu eine musikalische Vorbildung oder Begabung. Wer Musik-Instrumente mitbringen will, ist jedoch herzlich dazu eingeladen.

Termin: 20.09.2027 bis 21.09.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 14.07.2027

Eigenbeitrag: 40,00 €

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27.09.27 bis 30.09.27

Geistlich begleiten

Modul 4

Leitung: Daniela Körber , Susanne Schneider-Riede , Elke Maihöfer

90-2027-4

Was ist geistliche Begleitung?
Geistliche Begleitung will helfen, die persönliche Gottesbeziehung zu entdecken, zu klären und zu leben.Sie geht davon aus, dass eine Gottesbeziehung in Alltagserfahrungen und in den je eigenen Lebensweg hineinverwoben ist.

Geistliche Begleitung lädt ein:

  • die Beziehung zu sich selbst und zu andern klären und zu vertiefen,
  • die Beziehung, die Gott zu uns sucht, bewusster wahrzunehmen,
  • Schritte zu gehen, die Beziehung zu Gott im Alltag zu leben,
  • mehr Klarheit auf dem „inneren Weg" und Gewissheit im persönlichen Glaubens-leben zu gewinnen,
  • eine gemeinsame Suchbewegung, wohin Gottes Geist uns locken will, zu wagen.

Geistliche Begleitung findet klassisch in der Form von Einzelgesprächen statt die über einen längeren Zeitraum (etwa einmal im Monat) vereinbart werden.

Quellen und Ausrichtung der Weiterbildung:
Geistliche Begleitung knüpft an den Reichtum des christlichen Erfahrungsschatzes an:
an die Wüstenväter und Wüstenmütter, an die die mittelalterliche und spanische Mystik, Ignatius von Loyola und Theresa von Avila, Luther und Tersteegen bis zu Bonhoeffer. Dieser Traditionsstrom fließt bis heute, neue Entdeckungen sind immer wieder möglich. Ganz bewusst ist dieser Weiterbildungskurs „integrativ“ konzipiert:
Karmelitanische und ignatianische Spiritualität, die Tradition des Herzensgebet sowie spirituelle Körperarbeit durchziehen die Ausbildungsmodule.
In diesem Weiterbildungskurs wird die Begleitung von Menschen auf ihrem je eigenen geistlichen Weg eingeübt.

Zielgruppe
Diese Weiterbildung richtet sich an Hauptamtliche in der Landeskirche im Verkündigungsdienst. (Pfarrpersonen, Diakone und Diakoninnen, Gemeindepädagogen und Gemeindepädagoginnen) und an Ehrenamtliche. Teilnehmende aus anderen Konfessionen sind willkommen.

Teilnahmevoraussetzungen

Das Mindestalter für die Teilnahme am Kurs beträgt 30 Jahre. Es sollte Berufs-erfahrung vorliegen. Eine Anmeldung enthält die Verpflichtung, an allen Kurselementen teilzunehmen. Dazu gehören neben den 8 Kursmodulen auch regelmäßige Treffen von Regionalgruppen.
Während der Zeit der Weiterbildung sollen die Teilnehmer:innen zudem eine eigene geistliche Begleitung in Anspruch nehmen.
Die Weiterbildung setzt eine stabile psychische Verfassung und die Offenheit voraus, sich auf einen persönlichen geistlichen Prozess und spirituellen Übungsweg (Meditations- und Gebetszeiten) persönlich einzulassen.
Ehrenamtliche sollten möglichst eine Seelsorgeausbildung bzw. Ausbildung in Gesprächsführung absolviert haben.
Die Teilnahme an der Weiterbildung sollte erfolgen, wenn eine grundsätzliche Bereitschaft besteht, nach dem Kurs eine Geistliche Begleitung in der jeweiligen Landeskirche anzubieten.

Der Auswahltag findet am 22.09.26 im Kloster Neustadt statt.

Termin: 27.09.2027 bis 30.09.2027

Ort: Kloster Neustadt

Anmeldeschluss: 25.06.2026

Eigenbeitrag: 80,00 €
Eigenbeitrag gesamt 760,00 €

Weitere Termine:
Modul 1, 23.11.2026 bis 26.11.2026
Modul 2, 25.01.2027 bis 28.01.2027
Modul 3, 04.06.2027 bis 13.06.2027
Modul 5, 27.01.2028 bis 30.01.2028
Modul 6, 08.05.2028 bis 11.05.2028
Modul 7, 25.09.2028 bis 28.09.2028
Modul 8, 13.11.2028 bis 16.11.2028

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27.09.27 bis 30.09.27

Und das Wort war…Wow!- Von der Sprache in experimenteller Liturgie

Leitung: Felix Ritter

36-2027

Du liebst Liturgie – aber nicht von der Stange? Du hast Lust, mit Worten zu spielen, bis sie tanzen? Du willst mit Gesten predigen, mit Geschichten Räume öffnen, Rituale auf links drehen und den Himmel aufblitzen lassen?
In diesem Workshop gehen wir auf die Suche nach Ritualen, die stärken, berühren und verwandeln. Wir vergessen mal kurz wie Liturgie geht, nutzen Unlearning als kreative Praxis.
Wir arbeiten mit dem Körper, zum Beispiel mit einfachen Tai-Chi-Übungen, und entdecken aus diesen Bewegungen heraus liturgische Gesten neu. Wir bauen nicht nur einzelne Elemente, sondern entwickeln Rituale der Veränderung. Wir lassen uns von Popmusik inspirieren und nutzen ihren Sound und ihre Sprache für unsere Feiern.
Wir lassen Körper sprechen, bauen Paradiese mit Sprache und Licht und lassen eine ganze Welt in unseren Geschichten lebendig werden.
Mit Humor. Mit Tiefgang. Mit echtem Risiko. Für alle, die mit Liturgie etwas wagen wollen: Performer:innen, Pastor:innen, Poet:innen und alle, die glauben, dass Kirche mehr sein kann als Programm.

Das Institut für kirchliche Fortbildung zahlt die Kursgebühr und die Fahrtkosten.
Die Teilnehmenden zahlen die Kosten für Übernachtung und Verpflegung.

Termin: 27.09.2027 bis 30.09.2027

Ort: Theologisches Zentrum, Braunschweig

Eigenbeitrag: 0,00 €

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04.10.27 bis 07.10.27

Basics der Krankenhausseelsorge für Pfarrer*innen und Diakon*innen

- in Kooperation mit der Badischen und Württembergischen Landeskirche

Leitung: Johannes Mack , Dr. Verena Mätzke

21-2027

Wer eine Stelle in der Krankenhausseelsorge antritt, hat in der Regel eine fundierte Seelsorgeausbildung und seelsorgliche Erfahrung im Gepäck. Zugleich sind Kliniken ein Umfeld mit unbekannten Strukturen und Arbeitsbedingungen. Welchen Ort kann Seelsorge heute in diesen Strukturen haben? Welche Rolle fällt ihr zu?

Diese Fragen wollen wir im Kurs reflektieren und die Möglichkeit geben, die eigenen Interessen in diesem Arbeitsfeld zu entdecken. Zudem werden Kenntnisse zur Klinischen Ethik, Spiritual Care und zum System Krankenhaus vermittelt.
Der Kurs wendet sich an Seelsorger:innen, die eine Stelle in der Krankenhausseelsorge vor kurzem angetreten haben oder auf eine zugehen.
Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Vier Plätze sind jeweils für Teilnehmende aus Baden, der Pfalz und Württemberg vorgesehen.

In Kooperation mit der Evang. Landeskirche in Württemberg und der Evang. Kirche in Baden.

Termin: 04.10.2027 bis 07.10.2027

Ort: Hohenwart Forum, Pforzheim

Anmeldeschluss: 02.07.2027

Eigenbeitrag: 80,00 €

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18.10.27 bis 20.10.27

Du bist Gottes Ebenbild, geliebt und gewollt!

Seelsorgliche Begleitung der Gender-Identitätsentwicklung bei queeren Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Leitung: Anne Henning , Jochen Schlenker

Referent*in: Claudia Baumann , Max Weijwer

59-2027

Jugendliche stehen heute vor vielfältigen Fragen ihrer Identitätsentwicklung – auch im Blick auf Geschlecht und sexuelle Orientierung. Gerade in christlichen Kontexten kann das Coming-out mit inneren Spannungen, Unsicherheiten und der Angst vor Ablehnung verbunden sein.Die Fortbildung vermittelt grundlegende Begrifflichkeiten rund um Gender und sexuelle Vielfalt und eröffnet einen Einblick in die Lebensrealitäten queerer Jugendlicher. Dabei werden sowohl psychische Belastungen als auch konkrete Herausforderungen im Alltag und im kirchlichen Umfeld thematisiert.
Im Mittelpunkt steht die Frage nach einer würdevollen, evangelisch verantworteten Seelsorge: Wie können Pfarrer*innen und Diakon*innen Jugendliche sensibel begleiten, stärken und ihnen Räume eröffnen, in denen sie sich als Gottes Ebenbild angenommen wissen?Die Fortbildung verbindet fachliche Klärung mit seelsorglicher Reflexion und praxisnahen Impulsen für die kirchliche Arbeit.

In Kooperation mit der Evang. Landeskirche in Württemberg und der Evang. Kirche in Baden.

Termin: 18.10.2027 bis 20.10.2027

Ort: Hohenwart Forum, Pforzheim

Anmeldeschluss: 15.09.2027

Eigenbeitrag: 60,00 €

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22.10.27 bis 24.10.27

Tastenworkshop

Leitung: Maurice Croissant , Tobias Markutzik , Stefan Ulrich

19-2027

Die Begleitung neuer Lieder ist gar nicht so ohne – mit den üblichen Tonsatzregeln kommt man hier nicht weit. Deshalb üben wir hier ein Wochenende das Spielen nach Akkordsymbolen, das Patternspiel, aber auch die Begleitung von Chorgruppen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Gesangbuch „Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder plus“.

Termin: 22.10.2027 bis 24.10.2027

Ort: Gemeindehaus der Stiftskirche Landau

Anmeldeschluss: 20.09.2027

Eigenbeitrag: 60,00 €

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22.10.27 bis 23.10.27

Erste Hilfe für die Seele!

Neunteilige Ausbildung Notfallseelsorge 2027-2028

Modul 6

Leitung: Matthias Orth , Norman Roth

45-2027-6

Notfallseelsorge begleitet Menschen, die unvorhergesehene extreme seelische Belastungen bewältigen müssen. Das kann notwendig sein:
-bei schweren Unfällen
-nach dem plötzlichen Tod eines vertrauten Menschen
-beim Überbringen von Todesnachrichten
-nach einer Katastrophe
-nach einem Suizid (-versuch)
-nach Gewalttaten

Die Notfallseelsorge wird durch Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei alarmiert.
Grundlage der Notfallseelsorge ist das christliche Welt- und Menschenbild.
Die Ausbildung wendet sich an Interessierte, die sich auf dem herausfordernden Feld der Seelsorge qualifizieren und in einem Notfallseelsorgesystem in ihrer Wohnortnähe mitarbeiten wollen.
Wir suchen Menschen, die:
- sich engagieren möchten und sich gut in andere Menschen hineinversetzen können
-einer christlichen Kirche (ACK) angehören
-zum Ende der Ausbildung mindestens 23 Jahre alt sind
-die sich zur demokratischen Grundordnung bekennen
-psychische & physische Belastbarkeit mitbringen
-soziale Kompetenz und Teamfähigkeit besitzen
-für die ökumenische Offenheit & Achtung anderer Religionen, Weltanschauungen und Kulturen selbstverständlich sind
- eine gültige Fahrerlaubnis für einen Pkw mitbringen

Vor dem ersten Kursmodul erfolgt ein individuelles Eignungsgespräch mit den Interessentinnen und Interessenten.
Die Kurseinheiten beginnen jeweils freitags um 16.30 Uhr und enden samstags um 17.00 Uhr.
Wir erwarten die vollständige Teilnahme an allen Modulen.

26.-27. Februar 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 1: Was erwartet mich?
Interessenklärung eigene Motivation
Lehrgangsorganisation
Selbstverständnis der Notfallseelsorge beider Kirchen
Überbringen einer Todesnachricht

Nach dem Modul 1 erfolgt die verbindliche Anmeldung für die gesamte Ausbildung.

09.-10. April 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 2: Wie erleben Menschen Notfälle?
Ziele und Konzepte psychosozialer Unterstützung
Möglichkeiten & Grenze der NFS
Wie verstehen wir im Kontext der NFS kirchliches Handeln?
Stresstheorien – Umgang mit Einsatzstress
Einführung in die Psychotraumatologie

21.-22. Mai 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 3: Was brauchen Menschen in Notfällen?
Kommunikation in der Notfallseelsorge
Notfallseelsorge als Handlungskonzept, Einsatzschemata kennenlernen
Aufbau & Struktur eines Notfallseelsorgesystems
Sterben, Tod und Trauer, Trauerarbeit; Umgang mit Verstorbenen     

18.-19. Juni 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 4: Wo und wie trifft mich die Not?
Der angemessene Umgang mit Betroffenen anderer Kulturen – Interkulturelle Kompetenz
Vertiefung Psychotraumatologie
Welchen inneren Stress habe ich angesichts fehlender „Erklärungen“ (Theodizee)?

Individuelles, die Ausbildung begleitendes Reflexionsgespräch
Beginn der Hospitationsphase im NFS-System

27.-28. August 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 5: Welche Aufgaben habe ich im System?
Praxisreflexion
Organisationsstrukturen der NFS im Kontext der Organisationsstrukturen von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei, THW & DLRG
Notfallseelsorgende sind „Einsatzkräfte“
Spezielle Einsatzsituationen trainieren
Worte und Rituale (Teil 1)

22.-23. Oktober 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 6: Wenn wir mittendrin sind
Praxisreflexion
Komplexe Einsatzsituationen
Großschadenslagen
Schulamok/Schulnotfälle
Umgang mit besonderen Zielgruppen: Kinder, Senioren, Vermissende, Menschen mit (psychischen und körperlichen) Beeinträchtigungen
Rechtliche Rahmenbedingungen

26.-27. November 2027
Ort: Butenschoen-Haus Landau
Modul 7: Prävention und Erste-Hilfe-Kurs
Praxisreflexion
Nähe und Distanz in der Notfallseelsorge
Prävention von sexualisierter Gewalt
Erste-Hilfe-KurS

28.-29. Januar 2028
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 8: Vergewisserung gibt Sicherheit
Praxisreflexion
Spezielle Einsatzsituationen trainieren
Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen
Suizid und Umgang mit Schuld/Schuldgefühlen
Eigensicherung und Selbstfürsorge
Worte und Rituale (Teil 2)

17.-18. März 2028 Ort:
Priesterseminar, Speyer
Modul 9: Gerüstet sein
Praxisreflexion
Was nehme ich mit in den Einsatz?
Kursauswertung
Persönliche Bilanz

Abschlussgottesdienst mit kirchlicher Beauftragung nach dem letzten Modul
Über die Teilnahme an der Ausbildung entscheidet das individuelle Eignungsgespräch.

Termin: 22.10.2027 bis 23.10.2027

Ort: Priesterseminar St. German, Speyer

Anmeldeschluss: 23.10.2026

Eigenbeitrag: 0,00 €

Weitere Termine:
Modul 1, 26.02.2027 bis 27.02.2027
Modul 2, 09.04.2027 bis 10.04.2027
Modul 3, 21.05.2027 bis 22.05.2027
Modul 4, 18.06.2027 bis 19.06.2027
Modul 5, 27.08.2027 bis 28.08.2027
Modul 7, 26.11.2027 bis 27.11.2027
Modul 8, 28.01.2028 bis 29.01.2028
Modul 9, 17.03.2028 bis 18.03.2028

anmeldenauf die Merklisteauf der Merkliste

26.10.27 bis 27.10.27

Ökumen. Herbstkonvent der Klinikseelsorge

Konvent der Klinikseelsorge der Evangelischen Kirche der Pfalz gemeinsam mit der Klinikseelsorge des Bistums Speyer

Leitung: Martin Risch , Georg Weber , Reinhild Burgdörfer

Referent*in: Regine Gnegel , Magdalene Leytz

71-2027

Termin: 26.10.2027 bis 27.10.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 19.08.2027

Eigenbeitrag: 40,00 €

anmeldenauf die Merklisteauf der Merkliste

08.11.27 bis 10.11.27

Christliches Handauflegen im Vertrauen auf die Gegenwart Gottes

2

Leitung: Elke Echternkamp , Daniela Körber

5-2027-2

An Gottes Segen ist alles gelegen – das Gespür dafür ist in uns Menschen nach wie vor vorhanden. „Wo Segen in Vollmacht vermittelt wird, können Kranke geheilt, Lebensmüde beflügelt, Sterbende befriedet und Trauernde getröstet werden.“ (M. Josuttis)
Der Weg zum christlichen Handauflegen in kontemplativer Haltung ist eine Segenshandlung und ein Weg des inneren Wachsens sowohl auf persönlicher als auch spiritueller Ebene. Deshalb handelt es sich bei diesen vier Modulen nicht um Vermitteln einer Technik des Auflegens, sondern zum einen darum, sich für göttliche Segenskraft öffnen zu können, die Heilung auf tiefsten Ebenen im Menschen auslösen kann. Und zum andern darum, mit dem, was in uns und den Segensuchenden geschieht, reflektiert umgehen zu lernen.
Christliches Handauflegen in der Stille setzt einen Reifungsprozess voraus, um etwas von der Vollmacht, von der Josuttis spricht, zu ahnen.
Dem wollen wir auf die Spur kommen.

Modul l:
M. Kaleko: ,,Mir flog die Seele fort, vom Schmerz versehrt, - und ist noch immer nicht zurückgekehrt."
- Heilwerden an Leib und Seele, eine uralte Sehnsucht.
- Geschichtlicher Überblick von den Anfängen bis in die praktizierte Gegenwart.
- Grundlagen des christlichen Handauflegens.
- Theologisch-spirituelle Reflexion.
- Sammeln von ersten Erfahrungen, auch unter dem Aspekt der Vaterunser-Bitte:  dein Wille geschehe.

Modul 2:
M. Kaleko: ,,Einer ist da, der mich denkt, der mich atmet, der mich lenkt, der mich schafft und meine Welt, der mich trägt und der mich hält. Wer ist dieser Irgendwer? Ist er ich? Bin ich er?"
- Vertiefung des spirituellen Weges durch inneres Erforschen
  (Dyadenarbeit und Rollenspiel).
- Die fünf Prioritäten eines spirituellen Weges nach Jalics.
- Körperstellen, die beim Handauflegen besonders berücksichtigt werden und die    damit verbundenen Lebensthemen.

Modul 3:
M. Kaleko: ,,Bedenke: den eigenen Tod stirbt man nur, mit dem Tod der Andern muss man leben!"
- Auseinandersetzung mit dem eigenen und fremden Sterben: Palliatives  Handauflegen.

Modul 4:
M. Kaleko: ,,Weil es nicht vollkommen ist, meinen sie, es sei kein Meisterwerk.
Die Welt ist auch nicht vollkommen und doch ist sie eines Meisters Werk."
- Methodische Freiheit in Grenzen.
- Reflektieren einer möglichen eigenen Praxis des Handauflegens.

Termin: 08.11.2027 bis 10.11.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 30.06.2027

Eigenbeitrag: 0,00 €

Weitere Termine:
1, 13.09.2027 bis 15.09.2027
3, 07.02.2028 bis 09.02.2028
4, 29.05.2028 bis 31.05.2028

anmeldenauf die Merklisteauf der Merkliste

08.11.27 bis 20.11.27

Pastoralkolleg

Leitung: Ernst Michael Dörrfuß , Susanne Joos

102-2027

Sie haben die Möglichkeit, für 12 Tage aus ihrem pfarramtlichen Alltag herauszutreten und ihn aus der Distanz anzuschauen und zu reflektieren, zusammen mit KollegInnen und Kollegen aus Bayern und Württemberg.Im „Pastoralkolleg“ beleben Sie ihre spirituellen Quellen und kommen zu sich. Sie treten drei Schritte zurück, bestimmen den eigenen Standort und entwickeln neue Perspektiven. Dietrich Bonhoeffers „Gemeinsames Leben“ bildet die Magna Charta der Veranstaltung. Bleibendes Thema ist die pastorale Identität im Grundsätzlichen, aber auch im persönlichen Sinn.

Zum Kursprogramm gehören

  • Tagzeitgebete,
  • das Gespräch über die Bibel,
  • der pastoralpsychologisch begleitete Austausch von (Gemeinde-)Erfahrungen,
  • pastoraltheologische Impulse und kollegiale Beratung,
  • Studienfahrt, Studientag und Wandertag.

Wenn Sie teilnehmen, sind Sie gebeten, das Wochenende während des Kollegs und das darauffolgende Wochenende von dienstlichen Verpflichtungen freizuhalten.

Termin: 08.11.2027 bis 20.11.2027

Ort: Stift Bad Urach

Anmeldeschluss: 06.08.2026

Eigenbeitrag: 260,00 €

anmeldenauf die Merklisteauf der Merkliste

26.11.27 bis 27.11.27

Erste Hilfe für die Seele!

Neunteilige Ausbildung Notfallseelsorge 2027-2028

Modul 7

Leitung: Norman Roth , Matthias Orth

45-2027-7

Notfallseelsorge begleitet Menschen, die unvorhergesehene extreme seelische Belastungen bewältigen müssen. Das kann notwendig sein:
-bei schweren Unfällen
-nach dem plötzlichen Tod eines vertrauten Menschen
-beim Überbringen von Todesnachrichten
-nach einer Katastrophe
-nach einem Suizid (-versuch)
-nach Gewalttaten

Die Notfallseelsorge wird durch Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei alarmiert.
Grundlage der Notfallseelsorge ist das christliche Welt- und Menschenbild.
Die Ausbildung wendet sich an Interessierte, die sich auf dem herausfordernden Feld der Seelsorge qualifizieren und in einem Notfallseelsorgesystem in ihrer Wohnortnähe mitarbeiten wollen.
Wir suchen Menschen, die:
- sich engagieren möchten und sich gut in andere Menschen hineinversetzen können
-einer christlichen Kirche (ACK) angehören
-zum Ende der Ausbildung mindestens 23 Jahre alt sind
-die sich zur demokratischen Grundordnung bekennen
-psychische & physische Belastbarkeit mitbringen
-soziale Kompetenz und Teamfähigkeit besitzen
-für die ökumenische Offenheit & Achtung anderer Religionen, Weltanschauungen und Kulturen selbstverständlich sind
- eine gültige Fahrerlaubnis für einen Pkw mitbringen

Vor dem ersten Kursmodul erfolgt ein individuelles Eignungsgespräch mit den Interessentinnen und Interessenten.
Die Kurseinheiten beginnen jeweils freitags um 16.30 Uhr und enden samstags um 17.00 Uhr.
Wir erwarten die vollständige Teilnahme an allen Modulen.

26.-27. Februar 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 1: Was erwartet mich?
Interessenklärung eigene Motivation
Lehrgangsorganisation
Selbstverständnis der Notfallseelsorge beider Kirchen
Überbringen einer Todesnachricht

Nach dem Modul 1 erfolgt die verbindliche Anmeldung für die gesamte Ausbildung.

09.-10. April 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 2: Wie erleben Menschen Notfälle?
Ziele und Konzepte psychosozialer Unterstützung
Möglichkeiten & Grenze der NFS
Wie verstehen wir im Kontext der NFS kirchliches Handeln?
Stresstheorien – Umgang mit Einsatzstress
Einführung in die Psychotraumatologie

21.-22. Mai 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 3: Was brauchen Menschen in Notfällen?
Kommunikation in der Notfallseelsorge
Notfallseelsorge als Handlungskonzept, Einsatzschemata kennenlernen
Aufbau & Struktur eines Notfallseelsorgesystems
Sterben, Tod und Trauer, Trauerarbeit; Umgang mit Verstorbenen     

18.-19. Juni 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 4: Wo und wie trifft mich die Not?
Der angemessene Umgang mit Betroffenen anderer Kulturen – Interkulturelle Kompetenz
Vertiefung Psychotraumatologie
Welchen inneren Stress habe ich angesichts fehlender „Erklärungen“ (Theodizee)?

Individuelles, die Ausbildung begleitendes Reflexionsgespräch
Beginn der Hospitationsphase im NFS-System

27.-28. August 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 5: Welche Aufgaben habe ich im System?
Praxisreflexion
Organisationsstrukturen der NFS im Kontext der Organisationsstrukturen von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei, THW & DLRG
Notfallseelsorgende sind „Einsatzkräfte“
Spezielle Einsatzsituationen trainieren
Worte und Rituale (Teil 1)

22.-23. Oktober 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 6: Wenn wir mittendrin sind
Praxisreflexion
Komplexe Einsatzsituationen
Großschadenslagen
Schulamok/Schulnotfälle
Umgang mit besonderen Zielgruppen: Kinder, Senioren, Vermissende, Menschen mit (psychischen und körperlichen) Beeinträchtigungen
Rechtliche Rahmenbedingungen

26.-27. November 2027
Ort: Butenschoen-Haus Landau
Modul 7: Prävention und Erste-Hilfe-Kurs
Praxisreflexion
Nähe und Distanz in der Notfallseelsorge
Prävention von sexualisierter Gewalt
Erste-Hilfe-KurS

28.-29. Januar 2028
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 8: Vergewisserung gibt Sicherheit
Praxisreflexion
Spezielle Einsatzsituationen trainieren
Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen
Suizid und Umgang mit Schuld/Schuldgefühlen
Eigensicherung und Selbstfürsorge
Worte und Rituale (Teil 2)

17.-18. März 2028 Ort:
Priesterseminar, Speyer
Modul 9: Gerüstet sein
Praxisreflexion
Was nehme ich mit in den Einsatz?
Kursauswertung
Persönliche Bilanz

Abschlussgottesdienst mit kirchlicher Beauftragung nach dem letzten Modul
Über die Teilnahme an der Ausbildung entscheidet das individuelle Eignungsgespräch.

Termin: 26.11.2027 bis 27.11.2027

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 23.10.2026

Eigenbeitrag: 0,00 €

Weitere Termine:
Modul 1, 26.02.2027 bis 27.02.2027
Modul 2, 09.04.2027 bis 10.04.2027
Modul 3, 21.05.2027 bis 22.05.2027
Modul 4, 18.06.2027 bis 19.06.2027
Modul 5, 27.08.2027 bis 28.08.2027
Modul 6, 22.10.2027 bis 23.10.2027
Modul 8, 28.01.2028 bis 29.01.2028
Modul 9, 17.03.2028 bis 18.03.2028

anmeldenauf die Merklisteauf der Merkliste

30.11.27 bis 01.12.27

Zentrale Fachtagung

Leitung: Roland Braune

52-2027

Jährlich einmal im Herbst nehmen die pädagogisch Mitarbeitenden in den Jugendzentralen, Gemeindepädagogischen Diensten, Kirchengemeinden und gesamtkirchlichen Diensten gemeinsam an einer Fortbildung teil.
Zu einem aktuellen Thema wird in Theorie und Praxis gearbeitet. Die „Fachgruppe gemeindebezogene Dienste“ bereitet die Tagung inhaltlich vor und führt sie durch.
In der Fachgruppe sind die Sprecherinnen und Sprecher der verschiedenen handlungsfeldbezogenen Fachkonferenzen (Kinder- und Jugendarbeit, Familien- und Frauenarbeit, sowie Senioren- und Seniorinnenarbeit) vertreten, die entsprechenden Fachbegleitungen aus der Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft und dem Landesjugendpfarramt sowie der landeskirchlich Beauftragte für die Berufsgruppe und das Institut für kirchliche Fortbildung als geschäftsführende Stelle.

Die Zentrale Fachtagung richtet sich an alle Jugendreferent*innen sowie alle Gemeindediakon*innen.

 

Termin: 30.11.2027 bis 01.12.2027

Ort: Martin-Butzer-Haus, Bad Dürkheim

Anmeldeschluss: 20.09.2027

Eigenbeitrag: 40,00 €

anmeldenauf die Merklisteauf der Merkliste

27.01.28 bis 30.01.28

Geistlich begleiten

Modul 5

Leitung: Susanne Schneider-Riede , Elke Maihöfer , Daniela Körber

90-2028-5

Was ist geistliche Begleitung?
Geistliche Begleitung will helfen, die persönliche Gottesbeziehung zu entdecken, zu klären und zu leben.Sie geht davon aus, dass eine Gottesbeziehung in Alltagserfahrungen und in den je eigenen Lebensweg hineinverwoben ist.

Geistliche Begleitung lädt ein:

  • die Beziehung zu sich selbst und zu andern klären und zu vertiefen,
  • die Beziehung, die Gott zu uns sucht, bewusster wahrzunehmen,
  • Schritte zu gehen, die Beziehung zu Gott im Alltag zu leben,
  • mehr Klarheit auf dem „inneren Weg" und Gewissheit im persönlichen Glaubens-leben zu gewinnen,
  • eine gemeinsame Suchbewegung, wohin Gottes Geist uns locken will, zu wagen.

Geistliche Begleitung findet klassisch in der Form von Einzelgesprächen statt die über einen längeren Zeitraum (etwa einmal im Monat) vereinbart werden.

Quellen und Ausrichtung der Weiterbildung:
Geistliche Begleitung knüpft an den Reichtum des christlichen Erfahrungsschatzes an:
an die Wüstenväter und Wüstenmütter, an die die mittelalterliche und spanische Mystik, Ignatius von Loyola und Theresa von Avila, Luther und Tersteegen bis zu Bonhoeffer. Dieser Traditionsstrom fließt bis heute, neue Entdeckungen sind immer wieder möglich. Ganz bewusst ist dieser Weiterbildungskurs „integrativ“ konzipiert:
Karmelitanische und ignatianische Spiritualität, die Tradition des Herzensgebet sowie spirituelle Körperarbeit durchziehen die Ausbildungsmodule.
In diesem Weiterbildungskurs wird die Begleitung von Menschen auf ihrem je eigenen geistlichen Weg eingeübt.

Zielgruppe
Diese Weiterbildung richtet sich an Hauptamtliche in der Landeskirche im Verkündigungsdienst. (Pfarrpersonen, Diakone und Diakoninnen, Gemeindepädagogen und Gemeindepädagoginnen) und an Ehrenamtliche. Teilnehmende aus anderen Konfessionen sind willkommen.

Teilnahmevoraussetzungen

Das Mindestalter für die Teilnahme am Kurs beträgt 30 Jahre. Es sollte Berufs-erfahrung vorliegen. Eine Anmeldung enthält die Verpflichtung, an allen Kurselementen teilzunehmen. Dazu gehören neben den 8 Kursmodulen auch regelmäßige Treffen von Regionalgruppen.
Während der Zeit der Weiterbildung sollen die Teilnehmer:innen zudem eine eigene geistliche Begleitung in Anspruch nehmen.
Die Weiterbildung setzt eine stabile psychische Verfassung und die Offenheit voraus, sich auf einen persönlichen geistlichen Prozess und spirituellen Übungsweg (Meditations- und Gebetszeiten) persönlich einzulassen.
Ehrenamtliche sollten möglichst eine Seelsorgeausbildung bzw. Ausbildung in Gesprächsführung absolviert haben.
Die Teilnahme an der Weiterbildung sollte erfolgen, wenn eine grundsätzliche Bereitschaft besteht, nach dem Kurs eine Geistliche Begleitung in der jeweiligen Landeskirche anzubieten.

Der Auswahltag findet am 22.09.26 im Kloster Neustadt statt.

Termin: 27.01.2028 bis 30.01.2028

Ort: Stift Urach

Anmeldeschluss: 25.06.2026

Eigenbeitrag: 80,00 €
Eigenbeitrag gesamt 760,00 €

Weitere Termine:
Modul 1, 23.11.2026 bis 26.11.2026
Modul 2, 25.01.2027 bis 28.01.2027
Modul 3, 04.06.2027 bis 13.06.2027
Modul 4, 27.09.2027 bis 30.09.2027
Modul 6, 08.05.2028 bis 11.05.2028
Modul 7, 25.09.2028 bis 28.09.2028
Modul 8, 13.11.2028 bis 16.11.2028

anmeldenauf die Merklisteauf der Merkliste

28.01.28 bis 29.01.28

Erste Hilfe für die Seele!

Neunteilige Ausbildung Notfallseelsorge 2027-2028

Modul 8

Leitung: Norman Roth , Matthias Orth

45-2027-8

Notfallseelsorge begleitet Menschen, die unvorhergesehene extreme seelische Belastungen bewältigen müssen. Das kann notwendig sein:
-bei schweren Unfällen
-nach dem plötzlichen Tod eines vertrauten Menschen
-beim Überbringen von Todesnachrichten
-nach einer Katastrophe
-nach einem Suizid (-versuch)
-nach Gewalttaten

Die Notfallseelsorge wird durch Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei alarmiert.
Grundlage der Notfallseelsorge ist das christliche Welt- und Menschenbild.
Die Ausbildung wendet sich an Interessierte, die sich auf dem herausfordernden Feld der Seelsorge qualifizieren und in einem Notfallseelsorgesystem in ihrer Wohnortnähe mitarbeiten wollen.
Wir suchen Menschen, die:
- sich engagieren möchten und sich gut in andere Menschen hineinversetzen können
-einer christlichen Kirche (ACK) angehören
-zum Ende der Ausbildung mindestens 23 Jahre alt sind
-die sich zur demokratischen Grundordnung bekennen
-psychische & physische Belastbarkeit mitbringen
-soziale Kompetenz und Teamfähigkeit besitzen
-für die ökumenische Offenheit & Achtung anderer Religionen, Weltanschauungen und Kulturen selbstverständlich sind
- eine gültige Fahrerlaubnis für einen Pkw mitbringen

Vor dem ersten Kursmodul erfolgt ein individuelles Eignungsgespräch mit den Interessentinnen und Interessenten.
Die Kurseinheiten beginnen jeweils freitags um 16.30 Uhr und enden samstags um 17.00 Uhr.
Wir erwarten die vollständige Teilnahme an allen Modulen.

26.-27. Februar 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 1: Was erwartet mich?
Interessenklärung eigene Motivation
Lehrgangsorganisation
Selbstverständnis der Notfallseelsorge beider Kirchen
Überbringen einer Todesnachricht

Nach dem Modul 1 erfolgt die verbindliche Anmeldung für die gesamte Ausbildung.

09.-10. April 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 2: Wie erleben Menschen Notfälle?
Ziele und Konzepte psychosozialer Unterstützung
Möglichkeiten & Grenze der NFS
Wie verstehen wir im Kontext der NFS kirchliches Handeln?
Stresstheorien – Umgang mit Einsatzstress
Einführung in die Psychotraumatologie

21.-22. Mai 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 3: Was brauchen Menschen in Notfällen?
Kommunikation in der Notfallseelsorge
Notfallseelsorge als Handlungskonzept, Einsatzschemata kennenlernen
Aufbau & Struktur eines Notfallseelsorgesystems
Sterben, Tod und Trauer, Trauerarbeit; Umgang mit Verstorbenen     

18.-19. Juni 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 4: Wo und wie trifft mich die Not?
Der angemessene Umgang mit Betroffenen anderer Kulturen – Interkulturelle Kompetenz
Vertiefung Psychotraumatologie
Welchen inneren Stress habe ich angesichts fehlender „Erklärungen“ (Theodizee)?

Individuelles, die Ausbildung begleitendes Reflexionsgespräch
Beginn der Hospitationsphase im NFS-System

27.-28. August 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 5: Welche Aufgaben habe ich im System?
Praxisreflexion
Organisationsstrukturen der NFS im Kontext der Organisationsstrukturen von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei, THW & DLRG
Notfallseelsorgende sind „Einsatzkräfte“
Spezielle Einsatzsituationen trainieren
Worte und Rituale (Teil 1)

22.-23. Oktober 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 6: Wenn wir mittendrin sind
Praxisreflexion
Komplexe Einsatzsituationen
Großschadenslagen
Schulamok/Schulnotfälle
Umgang mit besonderen Zielgruppen: Kinder, Senioren, Vermissende, Menschen mit (psychischen und körperlichen) Beeinträchtigungen
Rechtliche Rahmenbedingungen

26.-27. November 2027
Ort: Butenschoen-Haus Landau
Modul 7: Prävention und Erste-Hilfe-Kurs
Praxisreflexion
Nähe und Distanz in der Notfallseelsorge
Prävention von sexualisierter Gewalt
Erste-Hilfe-KurS

28.-29. Januar 2028
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 8: Vergewisserung gibt Sicherheit
Praxisreflexion
Spezielle Einsatzsituationen trainieren
Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen
Suizid und Umgang mit Schuld/Schuldgefühlen
Eigensicherung und Selbstfürsorge
Worte und Rituale (Teil 2)

17.-18. März 2028 Ort:
Priesterseminar, Speyer
Modul 9: Gerüstet sein
Praxisreflexion
Was nehme ich mit in den Einsatz?
Kursauswertung
Persönliche Bilanz

Abschlussgottesdienst mit kirchlicher Beauftragung nach dem letzten Modul
Über die Teilnahme an der Ausbildung entscheidet das individuelle Eignungsgespräch.

Termin: 28.01.2028 bis 29.01.2028

Ort: Priesterseminar St. German, Speyer

Anmeldeschluss: 23.10.2026

Eigenbeitrag: 0,00 €

Weitere Termine:
Modul 1, 26.02.2027 bis 27.02.2027
Modul 2, 09.04.2027 bis 10.04.2027
Modul 3, 21.05.2027 bis 22.05.2027
Modul 4, 18.06.2027 bis 19.06.2027
Modul 5, 27.08.2027 bis 28.08.2027
Modul 6, 22.10.2027 bis 23.10.2027
Modul 7, 26.11.2027 bis 27.11.2027
Modul 9, 17.03.2028 bis 18.03.2028

anmeldenauf die Merklisteauf der Merkliste

07.02.28 bis 09.02.28

Christliches Handauflegen im Vertrauen auf die Gegenwart Gottes

3

Leitung: Elke Echternkamp , Daniela Körber

5-2028-3

An Gottes Segen ist alles gelegen – das Gespür dafür ist in uns Menschen nach wie vor vorhanden. „Wo Segen in Vollmacht vermittelt wird, können Kranke geheilt, Lebensmüde beflügelt, Sterbende befriedet und Trauernde getröstet werden.“ (M. Josuttis)
Der Weg zum christlichen Handauflegen in kontemplativer Haltung ist eine Segenshandlung und ein Weg des inneren Wachsens sowohl auf persönlicher als auch spiritueller Ebene. Deshalb handelt es sich bei diesen vier Modulen nicht um Vermitteln einer Technik des Auflegens, sondern zum einen darum, sich für göttliche Segenskraft öffnen zu können, die Heilung auf tiefsten Ebenen im Menschen auslösen kann. Und zum andern darum, mit dem, was in uns und den Segensuchenden geschieht, reflektiert umgehen zu lernen.
Christliches Handauflegen in der Stille setzt einen Reifungsprozess voraus, um etwas von der Vollmacht, von der Josuttis spricht, zu ahnen.
Dem wollen wir auf die Spur kommen.

Modul l:
M. Kaleko: ,,Mir flog die Seele fort, vom Schmerz versehrt, - und ist noch immer nicht zurückgekehrt."
- Heilwerden an Leib und Seele, eine uralte Sehnsucht.
- Geschichtlicher Überblick von den Anfängen bis in die praktizierte Gegenwart.
- Grundlagen des christlichen Handauflegens.
- Theologisch-spirituelle Reflexion.
- Sammeln von ersten Erfahrungen, auch unter dem Aspekt der Vaterunser-Bitte:  dein Wille geschehe.

Modul 2:
M. Kaleko: ,,Einer ist da, der mich denkt, der mich atmet, der mich lenkt, der mich schafft und meine Welt, der mich trägt und der mich hält. Wer ist dieser Irgendwer? Ist er ich? Bin ich er?"
- Vertiefung des spirituellen Weges durch inneres Erforschen
  (Dyadenarbeit und Rollenspiel).
- Die fünf Prioritäten eines spirituellen Weges nach Jalics.
- Körperstellen, die beim Handauflegen besonders berücksichtigt werden und die     damit verbundenen Lebensthemen.

Modul 3:
M. Kaleko: ,,Bedenke: den eigenen Tod stirbt man nur, mit dem Tod der Andern muss man leben!"
- Auseinandersetzung mit dem eigenen und fremden Sterben: Palliatives    Handauflegen.

Modul 4:
M. Kaleko: ,,Weil es nicht vollkommen ist, meinen sie, es sei kein Meisterwerk.
Die Welt ist auch nicht vollkommen und doch ist sie eines Meisters Werk."
- Methodische Freiheit in Grenzen.
- Reflektieren einer möglichen eigenen Praxis des Handauflegens.

Termin: 07.02.2028 bis 09.02.2028

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 30.06.2027

Eigenbeitrag: 0,00 €

Weitere Termine:
1, 13.09.2027 bis 15.09.2027
2, 08.11.2027 bis 10.11.2027
4, 29.05.2028 bis 31.05.2028

anmeldenauf die Merklisteauf der Merkliste

17.03.28 bis 18.03.28

Erste Hilfe für die Seele!

Neunteilige Ausbildung Notfallseelsorge 2027-2028

Modul 9

Leitung: Norman Roth , Matthias Orth

45-2027-9

Notfallseelsorge begleitet Menschen, die unvorhergesehene extreme seelische Belastungen bewältigen müssen. Das kann notwendig sein:
-bei schweren Unfällen
-nach dem plötzlichen Tod eines vertrauten Menschen
-beim Überbringen von Todesnachrichten
-nach einer Katastrophe
-nach einem Suizid (-versuch)
-nach Gewalttaten

Die Notfallseelsorge wird durch Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei alarmiert.
Grundlage der Notfallseelsorge ist das christliche Welt- und Menschenbild.
Die Ausbildung wendet sich an Interessierte, die sich auf dem herausfordernden Feld der Seelsorge qualifizieren und in einem Notfallseelsorgesystem in ihrer Wohnortnähe mitarbeiten wollen.
Wir suchen Menschen, die:
- sich engagieren möchten und sich gut in andere Menschen hineinversetzen können
-einer christlichen Kirche (ACK) angehören
-zum Ende der Ausbildung mindestens 23 Jahre alt sind
-die sich zur demokratischen Grundordnung bekennen
-psychische & physische Belastbarkeit mitbringen
-soziale Kompetenz und Teamfähigkeit besitzen
-für die ökumenische Offenheit & Achtung anderer Religionen, Weltanschauungen und Kulturen selbstverständlich sind
- eine gültige Fahrerlaubnis für einen Pkw mitbringen

Vor dem ersten Kursmodul erfolgt ein individuelles Eignungsgespräch mit den Interessentinnen und Interessenten.
Die Kurseinheiten beginnen jeweils freitags um 16.30 Uhr und enden samstags um 17.00 Uhr.
Wir erwarten die vollständige Teilnahme an allen Modulen.

26.-27. Februar 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 1: Was erwartet mich?
Interessenklärung eigene Motivation
Lehrgangsorganisation
Selbstverständnis der Notfallseelsorge beider Kirchen
Überbringen einer Todesnachricht

Nach dem Modul 1 erfolgt die verbindliche Anmeldung für die gesamte Ausbildung.

09.-10. April 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 2: Wie erleben Menschen Notfälle?
Ziele und Konzepte psychosozialer Unterstützung
Möglichkeiten & Grenze der NFS
Wie verstehen wir im Kontext der NFS kirchliches Handeln?
Stresstheorien – Umgang mit Einsatzstress
Einführung in die Psychotraumatologie

21.-22. Mai 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 3: Was brauchen Menschen in Notfällen?
Kommunikation in der Notfallseelsorge
Notfallseelsorge als Handlungskonzept, Einsatzschemata kennenlernen
Aufbau & Struktur eines Notfallseelsorgesystems
Sterben, Tod und Trauer, Trauerarbeit; Umgang mit Verstorbenen     

18.-19. Juni 2027
Ort: Butenschoen-Haus, Landau
Modul 4: Wo und wie trifft mich die Not?
Der angemessene Umgang mit Betroffenen anderer Kulturen – Interkulturelle Kompetenz
Vertiefung Psychotraumatologie
Welchen inneren Stress habe ich angesichts fehlender „Erklärungen“ (Theodizee)?

Individuelles, die Ausbildung begleitendes Reflexionsgespräch
Beginn der Hospitationsphase im NFS-System

27.-28. August 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 5: Welche Aufgaben habe ich im System?
Praxisreflexion
Organisationsstrukturen der NFS im Kontext der Organisationsstrukturen von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei, THW & DLRG
Notfallseelsorgende sind „Einsatzkräfte“
Spezielle Einsatzsituationen trainieren
Worte und Rituale (Teil 1)

22.-23. Oktober 2027
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 6: Wenn wir mittendrin sind
Praxisreflexion
Komplexe Einsatzsituationen
Großschadenslagen
Schulamok/Schulnotfälle
Umgang mit besonderen Zielgruppen: Kinder, Senioren, Vermissende, Menschen mit (psychischen und körperlichen) Beeinträchtigungen
Rechtliche Rahmenbedingungen

26.-27. November 2027
Ort: Butenschoen-Haus Landau
Modul 7: Prävention und Erste-Hilfe-Kurs
Praxisreflexion
Nähe und Distanz in der Notfallseelsorge
Prävention von sexualisierter Gewalt
Erste-Hilfe-KurS

28.-29. Januar 2028
Ort: Priesterseminar, Speyer
Modul 8: Vergewisserung gibt Sicherheit
Praxisreflexion
Spezielle Einsatzsituationen trainieren
Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen
Suizid und Umgang mit Schuld/Schuldgefühlen
Eigensicherung und Selbstfürsorge
Worte und Rituale (Teil 2)

17.-18. März 2028 Ort:
Priesterseminar, Speyer
Modul 9: Gerüstet sein
Praxisreflexion
Was nehme ich mit in den Einsatz?
Kursauswertung
Persönliche Bilanz

Abschlussgottesdienst mit kirchlicher Beauftragung nach dem letzten Modul
Über die Teilnahme an der Ausbildung entscheidet das individuelle Eignungsgespräch.

Termin: 17.03.2028 bis 18.03.2028

Ort: Priesterseminar St. German, Speyer

Anmeldeschluss: 23.10.2026

Eigenbeitrag: 0,00 €

Weitere Termine:
Modul 1, 26.02.2027 bis 27.02.2027
Modul 2, 09.04.2027 bis 10.04.2027
Modul 3, 21.05.2027 bis 22.05.2027
Modul 4, 18.06.2027 bis 19.06.2027
Modul 5, 27.08.2027 bis 28.08.2027
Modul 6, 22.10.2027 bis 23.10.2027
Modul 7, 26.11.2027 bis 27.11.2027
Modul 8, 28.01.2028 bis 29.01.2028

anmeldenauf die Merklisteauf der Merkliste

08.05.28 bis 11.05.28

Geistlich begleiten

Modul 6

Leitung: Daniela Körber , Susanne Schneider-Riede , Elke Maihöfer

90-2028-6

Was ist geistliche Begleitung?
Geistliche Begleitung will helfen, die persönliche Gottesbeziehung zu entdecken, zu klären und zu leben.Sie geht davon aus, dass eine Gottesbeziehung in Alltagserfahrungen und in den je eigenen Lebensweg hineinverwoben ist.

Geistliche Begleitung lädt ein:

  • die Beziehung zu sich selbst und zu andern klären und zu vertiefen,
  • die Beziehung, die Gott zu uns sucht, bewusster wahrzunehmen,
  • Schritte zu gehen, die Beziehung zu Gott im Alltag zu leben,
  • mehr Klarheit auf dem „inneren Weg" und Gewissheit im persönlichen Glaubens-leben zu gewinnen,
  • eine gemeinsame Suchbewegung, wohin Gottes Geist uns locken will, zu wagen.

Geistliche Begleitung findet klassisch in der Form von Einzelgesprächen statt die über einen längeren Zeitraum (etwa einmal im Monat) vereinbart werden.

Quellen und Ausrichtung der Weiterbildung:
Geistliche Begleitung knüpft an den Reichtum des christlichen Erfahrungsschatzes an:
an die Wüstenväter und Wüstenmütter, an die die mittelalterliche und spanische Mystik, Ignatius von Loyola und Theresa von Avila, Luther und Tersteegen bis zu Bonhoeffer. Dieser Traditionsstrom fließt bis heute, neue Entdeckungen sind immer wieder möglich. Ganz bewusst ist dieser Weiterbildungskurs „integrativ“ konzipiert:
Karmelitanische und ignatianische Spiritualität, die Tradition des Herzensgebet sowie spirituelle Körperarbeit durchziehen die Ausbildungsmodule.
In diesem Weiterbildungskurs wird die Begleitung von Menschen auf ihrem je eigenen geistlichen Weg eingeübt.

Zielgruppe
Diese Weiterbildung richtet sich an Hauptamtliche in der Landeskirche im Verkündigungsdienst. (Pfarrpersonen, Diakone und Diakoninnen, Gemeindepädagogen und Gemeindepädagoginnen) und an Ehrenamtliche. Teilnehmende aus anderen Konfessionen sind willkommen.

Teilnahmevoraussetzungen

Das Mindestalter für die Teilnahme am Kurs beträgt 30 Jahre. Es sollte Berufs-erfahrung vorliegen. Eine Anmeldung enthält die Verpflichtung, an allen Kurselementen teilzunehmen. Dazu gehören neben den 8 Kursmodulen auch regelmäßige Treffen von Regionalgruppen.
Während der Zeit der Weiterbildung sollen die Teilnehmer:innen zudem eine eigene geistliche Begleitung in Anspruch nehmen.
Die Weiterbildung setzt eine stabile psychische Verfassung und die Offenheit voraus, sich auf einen persönlichen geistlichen Prozess und spirituellen Übungsweg (Meditations- und Gebetszeiten) persönlich einzulassen.
Ehrenamtliche sollten möglichst eine Seelsorgeausbildung bzw. Ausbildung in Gesprächsführung absolviert haben.
Die Teilnahme an der Weiterbildung sollte erfolgen, wenn eine grundsätzliche Bereitschaft besteht, nach dem Kurs eine Geistliche Begleitung in der jeweiligen Landeskirche anzubieten.

Der Auswahltag findet am 22.09.26 im Kloster Neustadt statt.

Termin: 08.05.2028 bis 11.05.2028

Ort: Stift Urach

Anmeldeschluss: 25.06.2026

Eigenbeitrag: 80,00 €
Eigenbeitrag gesamt 760,00 €

Weitere Termine:
Modul 1, 23.11.2026 bis 26.11.2026
Modul 2, 25.01.2027 bis 28.01.2027
Modul 3, 04.06.2027 bis 13.06.2027
Modul 4, 27.09.2027 bis 30.09.2027
Modul 5, 27.01.2028 bis 30.01.2028
Modul 7, 25.09.2028 bis 28.09.2028
Modul 8, 13.11.2028 bis 16.11.2028

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29.05.28 bis 31.05.28

Christliches Handauflegen im Vertrauen auf die Gegenwart Gottes

4

Leitung: Elke Echternkamp , Daniela Körber

5-2028-4

An Gottes Segen ist alles gelegen – das Gespür dafür ist in uns Menschen nach wie vor vorhanden. „Wo Segen in Vollmacht vermittelt wird, können Kranke geheilt, Lebensmüde beflügelt, Sterbende befriedet und Trauernde getröstet werden.“ (M. Josuttis)
Der Weg zum christlichen Handauflegen in kontemplativer Haltung ist eine Segenshandlung und ein Weg des inneren Wachsens sowohl auf persönlicher als auch spiritueller Ebene. Deshalb handelt es sich bei diesen vier Modulen nicht um Vermitteln einer Technik des Auflegens, sondern zum einen darum, sich für göttliche Segenskraft öffnen zu können, die Heilung auf tiefsten Ebenen im Menschen auslösen kann. Und zum andern darum, mit dem, was in uns und den Segensuchenden geschieht, reflektiert umgehen zu lernen.
Christliches Handauflegen in der Stille setzt einen Reifungsprozess voraus, um etwas von der Vollmacht, von der Josuttis spricht, zu ahnen.
Dem wollen wir auf die Spur kommen.

Modul l:
M. Kaleko: ,,Mir flog die Seele fort, vom Schmerz versehrt, - und ist noch immer nicht zurückgekehrt."
- Heilwerden an Leib und Seele, eine uralte Sehnsucht.
- Geschichtlicher Überblick von den Anfängen bis in die praktizierte Gegenwart.
- Grundlagen des christlichen Handauflegens.
- Theologisch-spirituelle Reflexion.
- Sammeln von ersten Erfahrungen, auch unter dem Aspekt der Vaterunser-Bitte:  dein Wille geschehe.

Modul 2:
M. Kaleko: ,,Einer ist da, der mich denkt, der mich atmet, der mich lenkt, der mich schafft und meine Welt, der mich trägt und der mich hält. Wer ist dieser Irgendwer? Ist er ich? Bin ich er?"
- Vertiefung des spirituellen Weges durch inneres Erforschen
  (Dyadenarbeit und Rollenspiel).
- Die fünf Prioritäten eines spirituellen Weges nach Jalics.
- Körperstellen, die beim Handauflegen besonders berücksichtigt werden und die    damit verbundenen Lebensthemen.

Modul 3:
M. Kaleko: ,,Bedenke: den eigenen Tod stirbt man nur, mit dem Tod der Andern muss man leben!"
- Auseinandersetzung mit dem eigenen und fremden Sterben: Palliatives    Handauflegen.

Modul 4:
M. Kaleko: ,,Weil es nicht vollkommen ist, meinen sie, es sei kein Meisterwerk.
Die Welt ist auch nicht vollkommen und doch ist sie eines Meisters Werk."
- Methodische Freiheit in Grenzen.
- Reflektieren einer möglichen eigenen Praxis des Handauflegens.

Termin: 29.05.2028 bis 31.05.2028

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus

Anmeldeschluss: 07.07.2027

Eigenbeitrag: 0,00 €

Weitere Termine:
1, 13.09.2027 bis 15.09.2027
2, 08.11.2027 bis 10.11.2027
3, 07.02.2028 bis 09.02.2028

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25.09.28 bis 28.09.28

Geistlich begleiten

Modul 7

Leitung: Daniela Körber , Susanne Schneider-Riede , Elke Maihöfer

90-2028-7

Was ist geistliche Begleitung?
Geistliche Begleitung will helfen, die persönliche Gottesbeziehung zu entdecken, zu klären und zu leben.Sie geht davon aus, dass eine Gottesbeziehung in Alltagserfahrungen und in den je eigenen Lebensweg hineinverwoben ist.

Geistliche Begleitung lädt ein:

  • die Beziehung zu sich selbst und zu andern klären und zu vertiefen,
  • die Beziehung, die Gott zu uns sucht, bewusster wahrzunehmen,
  • Schritte zu gehen, die Beziehung zu Gott im Alltag zu leben,
  • mehr Klarheit auf dem „inneren Weg" und Gewissheit im persönlichen Glaubens-leben zu gewinnen,
  • eine gemeinsame Suchbewegung, wohin Gottes Geist uns locken will, zu wagen.

Geistliche Begleitung findet klassisch in der Form von Einzelgesprächen statt die über einen längeren Zeitraum (etwa einmal im Monat) vereinbart werden.

Quellen und Ausrichtung der Weiterbildung:
Geistliche Begleitung knüpft an den Reichtum des christlichen Erfahrungsschatzes an:
an die Wüstenväter und Wüstenmütter, an die die mittelalterliche und spanische Mystik, Ignatius von Loyola und Theresa von Avila, Luther und Tersteegen bis zu Bonhoeffer. Dieser Traditionsstrom fließt bis heute, neue Entdeckungen sind immer wieder möglich. Ganz bewusst ist dieser Weiterbildungskurs „integrativ“ konzipiert:
Karmelitanische und ignatianische Spiritualität, die Tradition des Herzensgebet sowie spirituelle Körperarbeit durchziehen die Ausbildungsmodule.
In diesem Weiterbildungskurs wird die Begleitung von Menschen auf ihrem je eigenen geistlichen Weg eingeübt.

Zielgruppe
Diese Weiterbildung richtet sich an Hauptamtliche in der Landeskirche im Verkündigungsdienst. (Pfarrpersonen, Diakone und Diakoninnen, Gemeindepädagogen und Gemeindepädagoginnen) und an Ehrenamtliche. Teilnehmende aus anderen Konfessionen sind willkommen.

Teilnahmevoraussetzungen

Das Mindestalter für die Teilnahme am Kurs beträgt 30 Jahre. Es sollte Berufs-erfahrung vorliegen. Eine Anmeldung enthält die Verpflichtung, an allen Kurselementen teilzunehmen. Dazu gehören neben den 8 Kursmodulen auch regelmäßige Treffen von Regionalgruppen.
Während der Zeit der Weiterbildung sollen die Teilnehmer:innen zudem eine eigene geistliche Begleitung in Anspruch nehmen.
Die Weiterbildung setzt eine stabile psychische Verfassung und die Offenheit voraus, sich auf einen persönlichen geistlichen Prozess und spirituellen Übungsweg (Meditations- und Gebetszeiten) persönlich einzulassen.
Ehrenamtliche sollten möglichst eine Seelsorgeausbildung bzw. Ausbildung in Gesprächsführung absolviert haben.
Die Teilnahme an der Weiterbildung sollte erfolgen, wenn eine grundsätzliche Bereitschaft besteht, nach dem Kurs eine Geistliche Begleitung in der jeweiligen Landeskirche anzubieten.

Der Auswahltag findet am 22.09.26 im Kloster Neustadt statt.

Termin: 25.09.2028 bis 28.09.2028

Ort: Kloster Neustadt

Anmeldeschluss: 26.06.2026

Eigenbeitrag: 80,00 €
Eigenbeitrag gesamt 760,00 €

Weitere Termine:
Modul 1, 23.11.2026 bis 26.11.2026
Modul 2, 25.01.2027 bis 28.01.2027
Modul 3, 04.06.2027 bis 13.06.2027
Modul 4, 27.09.2027 bis 30.09.2027
Modul 5, 27.01.2028 bis 30.01.2028
Modul 6, 08.05.2028 bis 11.05.2028
Modul 8, 13.11.2028 bis 16.11.2028

anmeldenauf die Merklisteauf der Merkliste

13.11.28 bis 16.11.28

Geistlich begleiten

Modul 8

Leitung: Daniela Körber , Susanne Schneider-Riede , Elke Maihöfer

90-2028-8

Was ist geistliche Begleitung?
Geistliche Begleitung will helfen, die persönliche Gottesbeziehung zu entdecken, zu klären und zu leben.Sie geht davon aus, dass eine Gottesbeziehung in Alltagserfahrungen und in den je eigenen Lebensweg hineinverwoben ist.

Geistliche Begleitung lädt ein:

  • die Beziehung zu sich selbst und zu andern klären und zu vertiefen,
  • die Beziehung, die Gott zu uns sucht, bewusster wahrzunehmen,
  • Schritte zu gehen, die Beziehung zu Gott im Alltag zu leben,
  • mehr Klarheit auf dem „inneren Weg" und Gewissheit im persönlichen Glaubens-leben zu gewinnen,
  • eine gemeinsame Suchbewegung, wohin Gottes Geist uns locken will, zu wagen.

Geistliche Begleitung findet klassisch in der Form von Einzelgesprächen statt die über einen längeren Zeitraum (etwa einmal im Monat) vereinbart werden.

Quellen und Ausrichtung der Weiterbildung:
Geistliche Begleitung knüpft an den Reichtum des christlichen Erfahrungsschatzes an:
an die Wüstenväter und Wüstenmütter, an die die mittelalterliche und spanische Mystik, Ignatius von Loyola und Theresa von Avila, Luther und Tersteegen bis zu Bonhoeffer. Dieser Traditionsstrom fließt bis heute, neue Entdeckungen sind immer wieder möglich. Ganz bewusst ist dieser Weiterbildungskurs „integrativ“ konzipiert:
Karmelitanische und ignatianische Spiritualität, die Tradition des Herzensgebet sowie spirituelle Körperarbeit durchziehen die Ausbildungsmodule.
In diesem Weiterbildungskurs wird die Begleitung von Menschen auf ihrem je eigenen geistlichen Weg eingeübt.

Zielgruppe
Diese Weiterbildung richtet sich an Hauptamtliche in der Landeskirche im Verkündigungsdienst. (Pfarrpersonen, Diakone und Diakoninnen, Gemeindepädagogen und Gemeindepädagoginnen) und an Ehrenamtliche. Teilnehmende aus anderen Konfessionen sind willkommen.

Teilnahmevoraussetzungen

Das Mindestalter für die Teilnahme am Kurs beträgt 30 Jahre. Es sollte Berufs-erfahrung vorliegen. Eine Anmeldung enthält die Verpflichtung, an allen Kurselementen teilzunehmen. Dazu gehören neben den 8 Kursmodulen auch regelmäßige Treffen von Regionalgruppen.
Während der Zeit der Weiterbildung sollen die Teilnehmer:innen zudem eine eigene geistliche Begleitung in Anspruch nehmen.
Die Weiterbildung setzt eine stabile psychische Verfassung und die Offenheit voraus, sich auf einen persönlichen geistlichen Prozess und spirituellen Übungsweg (Meditations- und Gebetszeiten) persönlich einzulassen.
Ehrenamtliche sollten möglichst eine Seelsorgeausbildung bzw. Ausbildung in Gesprächsführung absolviert haben.
Die Teilnahme an der Weiterbildung sollte erfolgen, wenn eine grundsätzliche Bereitschaft besteht, nach dem Kurs eine Geistliche Begleitung in der jeweiligen Landeskirche anzubieten.

Der Auswahltag findet am 22.09.26 im Kloster Neustadt statt.

Termin: 13.11.2028 bis 16.11.2028

Ort: Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus, Landau

Anmeldeschluss: 25.06.2026

Eigenbeitrag: 80,00 €
Eigenbeitrag gesamt 760,00 €

Weitere Termine:
Modul 1, 23.11.2026 bis 26.11.2026
Modul 2, 25.01.2027 bis 28.01.2027
Modul 3, 04.06.2027 bis 13.06.2027
Modul 4, 27.09.2027 bis 30.09.2027
Modul 5, 27.01.2028 bis 30.01.2028
Modul 6, 08.05.2028 bis 11.05.2028
Modul 7, 25.09.2028 bis 28.09.2028

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